Mach es Dir doch gemütlich und lies ein wenig über meine Hobbys.
Mittwoch, 23. März 2011
Man muss sich das Leben selber schön machen...
Meine Isokanne mit Tee ist voll, die Sik-Flaschen meiner Kinder auch, wir gehen auf den Spielplatz, danach zum Logopäden, danach wieder zum Spielplatz, dann nachhause um hoffentlich vom Ehegatten zu hören, jaaa er hat die Gehaltserhöhung bekommen *strahl*
Morgen gehts zur Freundin, um noch eine Freundin zu treffen und Sünden zu vernaschen die sich Tiramisu und Apfelkuchen mit Sahne nennen und Samstags gehts mit einer jüngeren Freundin feiern und Cocktails trinken, während der manchmal beste Mann der Welt daheim auf die Kinder acht gibt und bestimmt vor ihnen einpennt *lach*
Nächste Woche müssten glaube ich langsam die Ergebnisse meiner zwei Polypen kommen, aber um die mache ich mir keine Sorge, die sind bestimmt zu klein und unerfahren gewesen, um schon Krebs zu sein.
So nun ab in die Sonne, in den Sonnenschein, mit Strickzeug und Tee trinken, Kindern zusehen und vielleicht das eine oder andere Foto aufnehmen :)
Ich wünsche allen viel Spaß und auf das keiner daheim im dunklen Kämmerlein verbleiben muss ;)
Abnehmen, wie geht das?
Als Kind, nein als Baby hatte ich schon Untergewicht, immer hatte ich Untergewicht, wog bei gleicher Größe 49kg- 50 kg bis ich schwanger wurde und pro Schwangerschaft kam ein wenig dazu. Natürlich verändert sich der Körper, aber man hat doch innerlich ein Bild von sich, wie man gerne aussieht, wie man sich selber sieht, wie man sich gut fühlen würde und wenn ich mich im Spiegel betrachte, komme ich da einfach nicht dran.
Im und nach dem Krankenhaus hatte ich abgenommen, als ich mich wog nach der OP und kurz vor der Entlassung, waren es um die 62kg, danach futterte ich wie irre, stopfte gedankenlos alles in mich rein, achtete nicht mehr auf die Menge, oder was es ist und schwupp nahm ich natürlich zu, ka wieviel und als ich für eine Nachuntersuchung abführte, hatte ich einen Klickmoment, einen Moment in dem es *klick* machte.
Fürs abführen trinkt man eine bestimmte Flüssigkeit und genug Wasser dazu, danach darf man auch nichts festes mehr essen, da ich nicht wußte wie lange ich dafür brauche, begann ich einen Tag vorher, gegen 15 Uhr, meine Untersuchung ist sollte am nächsten Tag um 11 Uhr sein, in Wahrheit kam ich gegen 12 dran, jedenfalls habe ich in dem Zeitraum nur getrunken, getrunken und getrunken und mir ist aufgefallen, man kann auch dadurch satt sein! Ehrlich, ich dachte es ja nicht vorher, aber erst kommt eine Phase in der man richtig übel Hunger bekommt und nach der hat man Ruhe und keinen Hunger mehr. Also dachte ich mir hm das kann ich also schaffen, dann kann ich auch direkt weniger essen! Sollte doch machbar sein und schwupp habe ich mein Essen halbiert. Morgens eine Scheibe Brot, kurz vor zwölf gibts ne Kleinigkeit, zb nen Wackelpudding, oder so etwas, da achte ich nicht wirklich auf die Kallorien und Mittags gibts eben auch weniger von der Menge, Nachmittags nochmal was Süßes, gestern z.B. eine Kugel Nutellaeis mit Kirschgeschmack und Abend eine etwas kleine Scheibe Brot und ein Knutzel, fertig, dazwischen 2l Tee, Wasser mit Geschmack und solche Dinge.
Ich fahre auch mehr Rad und was ist? Ich sehe nicht das ich abnehme, ok etwas unschwabbeliger ist mein Bauch schon, der hat nach drei Kindern ja soviel Spannkraft wie ein Luftballon der vor vier Wochen aufgeblasen wurde, aber da ist es minimal besser geworden, meine Reiterhosen zb sind gleich und sonst habe ich auch nicht wirklich Umfang verloren, aber warum?
Ich kapiere es nicht, es heißt immer und überall, iss die Hälfte, beweg dich mehr, schwupp purzeln die Pfunde, aber warum bei mir dann nicht?
Ich habe davor auch schon Vormittags was Süßes und oder Nachmittags gegessen, aber selbst das futter ich weniger...
Ich mache das "erst" eineinhalb Wochen, vielleicht erwarte ich zuviel, oder ich verliere Gewicht das man nicht sieht, aber mir kommts ja nicht auf das Ergebnis der Waage an, sondern das optische Ergebnis, wie auch immer, ich bin gefrustet!
Dienstag, 22. März 2011
Helferlein muss nicht immer teuer sein ;)
Ich stricke zum Beispiel Socken auf einer Rundstricknadel, dafür braucht man aber zwei Maschentrenner, ich nehme dafür immer (kann ja ruhig etwas dicker sein) diese Charms in Perlenform oder wie diese Dinger heißen. Bei Kik bekommt man zwei Stück für einen Euro und wenn ich eine Masche markieren will, nehme ich entweder ein Charm mit Minikarabiner, oder noch einfacher, eine Büroklammer! Ansonsten gibt es ja andere günstige Anhänger für Armbänder und so weiter, siehe das Herz auf dem Bild.
Zum einen finde ich es so hübscher, zum anderen ist mir aufgefallen, das oft Strickzubehör unverschämt viel kostet. Bitte versteht mich nicht falsch, ich gebe gerne auch mehr für etwas aus, aber dann muss es zum einen eine gute Qualität haben, zum anderen nicht übertrieben sein. So das jedenfalls sind meine "Lösungen" und ich mag es so viel lieber :)

Von den Enkeln abraten?
Mein persönliches Drama begann als ich etwa acht Jahre alt war. Damals habe ich bereits verstanden was Krebs ist, aber begriffen? Wohl kaum, begriffen habe ich es ja bis heute noch nicht... naja wie auch immer, meine Mutter bekam Darmkrebs, mit eigentlich recht jungen Jahren, sie war etwa 36 Jahre alt. Hey sie besiegte den Krebs, ich werde nie (hoffentlich) vergessen wie ich damals ins Ferienlager fuhr, alle machten sich sorgen ob ich das mit acht Jahren auch schaffen würde und ob ich kein Heimweh bekommen würde, aber meine Gedanken kreisten nur um meine Mami, ja ich war ein absolutes Mamakind ich hielt Wochen durch im Kindergarten zu brüllen wenn sie mich dort alleine ließ und wurde dessen auch nicht müde... aber ok wir waren beim Abschied zum Ferienlager. Sie stand da vorm Reisebus, ich habs echt noch vor Augen! sie stand da, sah irgendwie recht krank und müde aus und versuchte nicht zu zeigen wie schwer es ihr fiel, um es mir nicht noch schwerer zu machen und meine Gedanken drehten sich nur um sie, ob sie wirklich wieder gesund wird, ob sie wirklich in Ordnung ist, wie sie es immer beteuerte, aber ist nicht jedes Kind mit dem Talent geboren, alles zu erkennen, was andere zu verbergen versuchen?
Offen gestanden es war ein heuchlerischer Abschied, da wir beide versuchten zu verbergen wie sehr wir uns sorgten, aber sie versicherte mir das sie gesund wird und alles in Ordnung ist, also was blieb mir anderes übrig als es zu glauben?
Auch als ich drei Wochen später wieder zurück war, ging es ihr gut, sie sah sogar wieder gut aus :) , ich glaube nach einem Jahr oder zwei Jahren wurden die Nachkontrollen seltener gemacht und das war eine schlechte Entscheidung, denn der Darmkrebs kam zurück, hatte aber bereits gestreut und so nahm das Ende seinen Lauf und so war ich mit zwölf Jahren bereits halbwaise, musste erfahren das der Krebs vererbbar ist, aber alle versicherten mir, ich würde ihn nicht bekommen, nein nein, klein Nici doch nicht und irgendwann begann ich das selber auch zu glauben. Zwar erfuhr ich auch, dass viele Verwandte dran erkrankt sind, das die meisten daran starben, aber Himmel mit zwölf Jahren ist es doch eh schon eine so turbulente Zeit und die folgenden Jahre waren keineswegs ruhiger!
Eigentlich sind diese Jahre ein Karussell der Gefühle, ein Dauerchaos, man weiß doch garnicht woran man alles denken muss, was ernst ist, was Prioritäten hat und was nicht.
Klar wußte ich das ich Darmkrebs bekommen kann, klar hätte ich zu Vorsorgeuntersuchungen gemusst, mir war das alles klar, aber warum ging ich nicht? Man könnte sagen aus Angst, aber das ist irrsinnig, denn dadurch hat man viel länger Angst und macht nicht einmal was gegen den Grund. Aber ich ging nicht zu Vorsorgeuntersuchungen, bis dahin dachte ich sogar ernsthaft, die Wahrscheinlichkeit ist doch gering das ich es haben könnte, heute bin ich schlauer...
Immer und immer wieder nahm ich mir vor zum Arzt zu gehen, redete mir ein das die Untersuchung nicht schlimm ist, machte eine Nadelphobietherapie die ich abbrach, als es immer wieder zum Thema kam "nun ist aber der Zeitpunkt gekommen, wo wir mal langsam stechen müssen, nur mit einer Akupunkturnadel, nichts schlimmes!" naja und bei jeder Darmkrebsvorsorge-Werbung wurde mir ganz schlecht, jeden Tag fragte ich mich, ob ich schon Krebs habe, das bescheuertste ist ja auch noch, dass ich immer daran denken musste, als ich als Kind die Phase hatte nie alt werden zu wollen behauptete ich vehement, nie älter als 30 zu werden und genau dieses Alter rückte immer näher und ich fragte mich, ob sich das bestätigen würde und ja man kommt sich dumm, saudumm vor, man könnte ja einfach zum Arzt und fertig, aber ich habe mich nicht überwunden bekommen, bis jaaa bis ich Geburtstag hatte, meinen 29. Geburstag und blutigen Durchfall bekam, sogar mit Eiter und dachte "So das wars, nun ist es vorbei!" ich ging zu meiner Hausärztin, ich saß im Wartezimmer, ehrlich ich hatte permanent Tränen in den Augen, als würde mir gleich gesagt werden: "Sie haben noch drei Tage zu leben!" und auch als ich dran kam, beim erklären was ich habe, was meine Familie hat, ich stand kurz vorm heulen und meine Ärztin kenne ich nun etwa 7 Jahre, an ihr ging das auch nicht spurlos vorbei, sie machte ein Ultraschall, überwies mich zu einer Gastroenterologin die ihre Praxis direkt ums Eck hat und auf dem Weg rief ich noch kurz meinen Mann an und hab schon die Tränen nicht mehr verkneifen können, wie in Trance hatte ich dann ein Gespräch, habe auch wieder vom vererbbaren Darmkrebs erzählt und wieder dieses ernste Gesicht vor Augen gehabt, aber erstmal ging es nur um eine Stuhlprobe und sie würde mal im Krankenhaus anrufen, um zu schauen welche Möglichkeiten es für mich mit meiner Angst gibt.
Bei der Stuhlprobe kam heraus das ich Salmonellen habe, meine Jüngste hat ein paar Tage vor mir Geburtstag und ich war die einzige die vom rohen Kuchenteig genascht hatte, und würde erstmal eine Antibiotikatherapie machen, danach würde ich ins Krankenhaus überwiesen und unter Vollnarkose eine Darmspiegelung bekommen, einerseits war ich wirklich wirklich froh das ich nur Salmonellen hatte, andererseits lies es sich nicht mehr vermeiden, dass ich die Untersuchung endlich machen lasse. Die Zeit vor der Untersuchung ging an mir vorbei wie durch einen Nebelschleier, ich erinner mich kaum noch, außer das ich nervös war, nervös und angespannt und immerhin waren das etwa drei Wochen glaube ich, etwa... dann im Krankenhaus war es garnicht sooo schlimm. Am Tag vor der Behandlung musste ich hin, Narkosesprechstunde, abführen, hatte super nette Krankenschwestern um mich herum, hatte klasse, wirklich klasse Leute im Zimmer, viele schöne Gespräche und Spaß und wegen der Nadel die gesetzt werden musste, bekam ich Beruhigungsmittel die leider nicht wirklich halfen und so bekam ich die Nadel am nächsten Tag direkt vor der Untersuchung gesetzt und ich bedankte mich später extra nochmal riesig beim Arzt der nicht auf mein Gememme hörte und es einfach machte!
So nun bin ich nicht blöd und weiß wie eine Darmwand aussehen sollte und ich wachte bei der Untersuchung auf und sah den Bildschirm und nichts als Polypen zwar alle nicht sehr groß, dafür aber sehr sehr viele, ich sah keine normale Darmwand, nur diese Polypen und bekam Panik in dem Moment, richtige Panik, direkt wurde ich nochmal schlafen gelegt, aber als ich auf dem Zimmer wieder wach wurde, war die Angst wieder da, ich hatte ja nicht vergessen was ich gesehen hatte und so nervte ich die Schwestern bis eine Ärztin kam und mir weiß machen wollte, ich solle mal abwarten, die Bilder müssen erst ausgewertet werden. Das hätte ich einsehen können, wenn da so ein paar Polypen gewesen wären, aber doch nicht bei so vielen! Im Bericht stand später der schöne Begriff "Polypenteppich" und so war mir da schon klar das mein Dickdarm raus muss, diese Polypen befinden sich nur im Dickdarm, sonst nirgends. Am nächsten Tag wurde nochmal ein Magen-Darmspiegelung gemacht, diesmal von oben in den Dünndarm und ich versuchte ab dem Zeitpunkt nur noch die Zeit vor der OP rum zu bekommen. Erstmal musste ein Gentest her, vorher gibts keine OP und alle Polypen seien noch kein Krebs. Zwei Wochen bis der Gentest da war, zwei Wochen bis ich einen Gesprächstermin mit dem operierendem Arzt bekam, glaube nochmal eine oder zwei Wochen bis zur OP selber.
Davor dachte ich, mein Leben wäre danach sehr eingeschränkt, ich könne kaum noch was essen, kaum noch raus, weil immer eine Toilette in Reichweite sein muss, hätte eine riesen Narbe und sowieso müsse alles wirklich schlimm werden.
Die OP selber verlief klasse! Ich wachte danach auf der Intensivstation auf und fühlte mich wie im allerschlimmsten Rausch, selbst kiffen oder Alkohol trinken führt nicht zu dem Gefühl wie es mir danach ging, ich konnte nichmal gerade aus schauen, aber hatte auch keine Schmerzen, ich wurde permanent so voll gepumpt, dass mir nie etwas weh tat, auch war ich es selber die meinte das ich weniger Schmerzmittel brauche und die, die sie absetzte nach einer Zeit :)
Am besten gefiel mir das Sechsbettzimmer, alle raufen sich die Haare, aber ich hatte dort so wundervolle Gespräche, so lustige Augenblicke, aufbauende Menschen, alles was ich damals gebraucht habe, damit ich nicht in Selbstmitleid oder Depressionen verfalle, bekam ich von den Patienten um mich herum, denn die Schwestern auf der Station waren wahre Monster! Naja ok nicht alle, und sobald man keine Arbeit mehr machte, wurden sie auch wieder netter, aber gerade in der Zeit in der ich kaum bis ganicht aufstehen konnte, in der ich Personal gebraucht hätte, waren sie am wenigsten da, behandelten einen alles andere als menschlich, aber bei mir ging die Zeit rum, mir tun mehr die Leute leid, die lange und oft auf dieser Abteilung liegen.
So und nun etwa vier Monate nach der OP, nach zwei Nachsorgeuntersuchungen, nachdem in meinen 12cm Restdickdarm bereits wieder zwei Polypen abgetragen wurde, nun wo ich gerade auf die Ergebnisse der zwei Polypen warte, wo ich weiß das ich in etwa drei Monaten die nächste Nachsorgeuntersuchung haben werde, wo ich weiß, dass ich alle zwei bis drei Moante diese Untersuchung haben werde und oft mit der Angst leben muss das da doch ein bösartiger Polyp ist, jetzt wo ich weiß das ich wenige Tage nach der OP bösartigen Krebs gehabt hätte, da ein Polyp sich doch schon am verwandeln war muss ich zugeben, hey das ist alles nicht so schlimm!!!
Ich habe keine Narbe, nur einen neuen Bauchnabel, denn alles wurde über den Bauchnabel gemacht und dann vernäht, so dass mein eigentlicher Nabel nach innen verschwunden ist, aber da ein neuer ist, der komplett normal aussieht, ich kann fast alles essen, meide nur Kohlensäure (gibt genug Alternativen zb Teesorten, hunderte! Und Wasser mit Geschmack und und und) und blähendes Essen und achte auf Hefe, wenig ist ok, viel nicht so, kein rohes Gemüse außer Gurken, gekochtes geht, aber bitte ohne Schale, außer Paprika, die geht eh nicht mehr, mochte ich aber auch nie soo sehr, ach egal, es geht fast alles beim Essen und ich muss garnicht so oft aufs Klo wie ich vorher dachte und wenn, dann kann ich es auch inne halten :)
Ich war einige Wochen nach der OP im Freudentaumel, weil es mich so gut erwischte, weil ich so wenige Beschwerden hatte und habe, ich kann mich glücklich schätzen! Ich schon, nun das eigentliche neue Problem...
Ich schrieb vorhin, ich dachte ich habe es nicht, da die Wahrscheinlichkeit nicht so hoch ist. In den Jahren zwischen dem Tod meiner Mutter '93 und den Info's die es heute gibt, liegen Welten!
Damals schrieb ihr behandelnder Arzt eine Doktorbarbeit genau über diesen Krebs und erklärte meiner Mutter, dass sie seine erste weibliche Patientin sei und das es davor immer hieß, Frauen könnten den Krebs garnicht bekommen, naja als ich mich also jetzt schlau machte, als es mich akut betraf, fand ich heraus das die Chancen 50/50 stehen und schlimmer noch, die Mutter meines Mannes bekam vor ein paar Jahren ebenso Darmkrebs, auch der soll vererbbar sein und nun das größte Problem. Meine Mutter bekam mich ohne das Wissen das sie den Krebs weiter vererbt, ich bekam meine Kinder zwar mit dem Wissen, aber mir wurde gesagt die Wahrscheinlichkeit ist nicht so hoch und nun das.
Seid ich Kinder habe, habe ich mich auf meine Enkel gefreut, immer gesagt: "Na wenn ich Oma bin, klaue ich meine Enkel und geb sie nicht mehr her!" und nun muss ich diejenige sein, die sagt "Bitte bekommt keine Kinder, wenn ihr das Gen habt!"
Versteht mich nicht falsch, ich bin dankbar das ich es geschafft habe, dass ich diese vielen Zufälle hatte, aber als ich die 50/50 Chance las war mein erster Gedanke "Du hättest keine Kinder bekommen sollen!" und ich weiß von anderen die ähnlich denken... und nun?
Erstmal muss ein Gentest für jedes Kind her, Ende April haben wir einen Termin dafür. Eigentlich sollen Kinder unter 10 Jahren nicht getestet werden, jedoch bestehe ich darauf obwohl meine zwei Jüngsten 5 und 7 Jahre alt sind, da sie es bei mir voll mitbekommen haben, natürlich auch mitbekamen das sie es haben können und ich ihnen eigentlich gerne die Angst nehmen würde, einfach gerne sagen würde "Hey du hast das Gen nicht, du bist gesund!!!" gleichzeitig habe ich die Angst das sie es haben... und frage mich wie ich das mit mir vereinbaren soll... zwei Wochen vor dem Todestag meiner Mutter wurde ich operiert, ich finde das alles garnicht so schlimm wie ich es vorher dachte, ehrlich, aber möchte man seinen Kindern nicht jedes Leid ersparen?
Montag, 21. März 2011
Bilderflut Teil II
So nun, kleine Pause vom Haushalt, Tee neben mir, wie versprochen weitere Bilder :)
Wir waren ja gestern im japanischen Garten und keine Ahnung wie es bei anderen Familien mit zwei oder drei Kindern läuft, aber bei mir ist es immer ein großes Chaos, gibt es nie genug Nerven und immer artet es im Streß und Streit aus, egal was man sich vorgenommen hat, egal wie gelassen man an die Sache ran geht... so auch gestern wieder!
Gestartet haben wir ruhig und friedlich, indem die Kinder und ich den Kuchen gebacken haben, in Gemeinschaftsarbeit, Mama machte die Erdbeeren fertig und rührte den Teig, die Kinder schnitten die Äpfel und legten sie in die Kuchenform. Als sich der Kuchen im Ofen befand, machte mein werter Mann die Hackbällchen und der Kartoffelsalat war bereits fertig, vom Vorabend.
Da uns vor ich glaube zwei Wochen ein Küchenschrank herunter fiel, ok ok um genau zu sein, auf mich drauf fiel, weil ich Abendbrotteller raus holen wollte und dabei das meiste an Geschirr zerdeppert wurde, haben wir ich glaube noch 2 oder 3 kleine Teller, ansonsten noch einige große Teller, das Stück kostet aber um die 80 Euro (von Oma gespendet) und die wollte ich einfach nicht einpacken, also wollten wir an der Tanke noch schnell ein paar Wegwerfteller kaufen.
Nachdem kochen und einpacken zogen wir somit los und hey die Laune war zwar etwas angespannter, aber noch gut, bis wir bei mehren Tankstellen waren und keine diese bescheuerten Plastik- oder Pappteller hatte!
Durch Zufall hielten wir an einem Bahnhofskiosk und die Verkäufern war so nett uns welche von ihrem Bäckereibedarf abzugeben, aber nun war die Stimmung schon mehr als angeschlagen...
Sobald wir angekommen waren und die Kinder in der Sonne spielen, schreien und rennen konnten und wir Eltern in der Sonne rum liegen, ging es allen besser und entspannter, das tat dann richtig gut und danach watschelten wir durch den Garten, aber leider werden bereits um 16:30 die Tore verschlossen, so dass wir nicht mehr rein kamen, aber damit waren wir nicht alleine, es ging vielen so, ich meine im Sommer (am 27. wird die Zeit umgestellt) sollte es doch etwas länger offen sein, aber in Ordnung, wir fuhren danach zum Sportflughafen, oder weiß der Himmel was für einer das genau ist und dort sind die Flugzeuge im Minutentakt gestartet und gelandet, das war klasse!!!







Kurz zu Knut
Über Japan mag ich garnichts groß schreiben, fast alle Menschen haben permanent Nachrichten an, sei es im Radio, oder im TV. Libyen entwickelt sich noch, da warte ich ab, aber Knut, dazu möchte ich ein paar Worte schreiben.
Klar sind Tierbaby's süß und niedlich und jeder mag sie gerne sehen, aber wissen denn solche Zoobesucher auch was mit vielen Tierbaby's passiert, sobald sie geschelchtsreif werden? Das sehr viele einfach von der Bildfläche verschwinden, keiner weiß wohin, weil sich die Spuren verlieren und warum? Babytiere sind Publikumsmagnete und dadurch sehr wichtig als Einnahmequelle, sobald sie aber geschlechtsreif werden, sind sie überflüssig, da sie ausgewachsen sind, nicht mehr so süß und mit den "alten" Tieren nur Streß bekommen und es Platzmangel gibt, somit müssen die weg und wohin damit? Dafür gibt es einen riesigen Schwarzmarkt in Deutschland, in der Schweiz werden sie schlichtweg von Tierärzten ermordet.
Knut war süß, ohne Frage, aber ging es ihm gut? Hat jemand auf die Berichte nach der heißen Phase geachtet, in denen es hieß, er bekommt Depressionen, weil kein Publikum mehr da ist und deshalb muss mind. ein Zoomitarbeiter tagsüber vor seinem Gehege stehen. Das ist wirklich traurig und nun, als er gestorben ist, sahen selbst dabei alle zu und auch das wird nun in den Medien ausgeschlachtet... ich finde das viel schlimmer, als sein eigentlicher Tod!
Sonntag, 20. März 2011
Bilderflut Teil I
Wir kamen an, schlugen unsere Decken auf und tranken erst etwas. Für die Kinder gab es selbst gemixte Limo aus Traubensaft und Sprudel.

Ich trank unter anderem Tee, aus meiner neuen Thermosflasche, meine alte war nach hmm gut 5 Jahren hinüber :)

Zu futtern gab es selbst gemachten Kartoffelsalat, Hackbällchen und Brötchen.

Nach dem Essen waren die einen sehr müde und legten sich etwas in die Sonne, Papa spendete sogar seine Jacke als Decke :)

Die anderen ( in dem Fall ich mit zugekniffenen Augen, da die Sonne etwas ungünstig stand, aber keine Sorge, ich schaue immer so bescheuert in die Kamera und ganz ehrlich, das ist noch das beste Bild, seid froh das ich die restlichen für mich behalte!) sind fleißig und stricken.

Ich nenne dieses Bild "Genussinpressionen am Sonntag" *lach* kleiner Scherz, ich fand es einfach schön, keine Ahnung warum.

Als Nachtisch gab es wahlweise Apfelkuchen oder Erdbeerkuchen, beides mit Sahne und Mittwoch oder Donnerstag kommt das Rezept, wen es interessiert.

Morgen kommen weitere Bilder, allerdings dann eher aus der Natur und vom Flughafen wo wir anschließend waren, samt einen kleinen Bericht wie es eigentlich war, nur habe ich da jetzt keine Lust zu, meine Finger sind eisekalt und ich muss noch soooo viel anderes machen, da versüße ich mir lieber den Montagvormittag, indem ich hier ausgiebig rein schreibe *freu
Ach und mir ist heute aufgefallen, unter meinen Kommentaren schreibe ich nie Liebe Grüße, oder sowas, dafür schäme ich mich *rot anlauf* ich bin echt unhöflich! Sorry!!!