Dienstag, 13. April 2021

Hollow Knight

 


Ich spiele totaaal gerne "Hollow Knight"!

Man ist ein kleiner Käfer, der mit seinem Schwert (Nagel) sein Reich versucht zu befreien.

Die Musik alleine ist bereits fantastisch und man kann den Soundtrack kaufen und streamen. Macht das mal, gerade zum Lesen oder nebenher Arbeiten, ist es eine absolute Bereicherung.

Die Bilder sind immer wieder ein Traum. Sehr beruhigend, immer wunder-wunder-schön!

Es liegt also nahe zu sagen: "Oh, ich mag das Spiel soooo gerne, ich male auch mal was daraus!"





Ich habe es erst auf der PlayStation gespielt, dort war es mal im PlayStation Plus Abo umsonst und ursprünglich wollte ich es gar nicht, aber meine geliebte Leseratte meinte, ich soll es mir ruhig mal anschauen.

Eigentlich spielte ich ja so überhaupt gar nichts!

Gar gar gaaaaaar nichts!

Dann fand ich heraus, dass es beim Fernbus Simulator die Möglichkeit gibt, durch Städte zu fahren, die recht realistisch aussehen und ich hatte es mir in den Kopf gesetzt, dass ich mal in meine alte Heimat damit fahren möchte. Leider hatten wir keinen passenden PC dafür und so besorgte mir Leseratte den normalen Bus Simulator für die PlayStation und ich war total happy!

Vielleicht ist das für Autofahrer mega langweilig, allerdings habe ich keinen Führerschein und habe bisher darauf verzichtet Auto zu fahren. Mit meinem Bus bin ich hingegen der King! 

Dann sah ich irgendwo auf YouTube mal so kleine bunte Bohnen, die herum fliegen, fallen und sich gegenseitig knuddeln?

Fall Guys!!!

Also ab in den Shop und wow! Gerade noch die umsonst Version bekommen, wieder durch das Abo.

Ich habe noch nie eine Krone gewonnen, dafür aber zwei Einhorn Kostüme, ein Koala und unendlich viele Farben!





Davon muss ich auch mal etwas malen, alleine schon die Farben!

Aber erst möchte ich versuchen, bei "Hollow Knight", mehr im Aquarell-Stil zu malen, denn bisher sieht es ja schon eher wie mit Wasserfarben aus und der typische Aquarell Touch fehlt.

Ich übe!!!

Und habe dabei soooo viel Spaß!



Montag, 12. April 2021

Mein Kreativplatz!

 


Das ist mein Arbeitstisch!

Da hängt zum Beispiel die VW Bulli Tasche, von meiner Leseratte und in einer Keramikkanne mit Sternen sind meine Holzstifte und dann habe ich zwei groß, einen kleinen Aquarellkasten und Aquarellstifte und natürlich mein Abtropftopf für die Pinsel, eine Magnetwand, Pinsel, Krimskrams, Meerschweinchenfedermäppchen, Noch mehr Schlampermäppchen mit Stabilos und Filzstiften und dünnen Finelinern, ich meine so echt dünne und eine Küchenrolle und Kleingeschrubbelkram und Abklebeband und hmm den Rest!

Drunter auf Rollen Holzkisten, in denen Bücher, Papier und anderes Gedöns steckt, drüber ein Geschenk meiner Tochter. 

Ich liebe es!

Immer wenn ich vorbei gehe, oder mich dran setzen kann, hüpft mein kleines Herz vor Freude!



Sonntag, 11. April 2021

Wer ist Edward Moon

 



Ich gehe ja kaum noch raus, außer in die Natur, oder was herum fahren mit dem Auto, wenn es sein muß Lebensmittel einkaufen und einmal war ich nun kurz im Thalia!

Der Thalia in Bonn ist wundervoll! Ich hatte schonmal darüber geschrieben und wiederhole mich nicht, keine Sorge :)


Als wir also kurz drin waren, entdeckte ich zwei Bücher. Eines  wurde von Netflix verfilmt, ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es lesen oder schauen möchte, und das andere hat mir Leseratte zum Kennenlern-Tag geschenkt, in einer sehr niedlichen VW Bulli Tasche und dazu noch ein Etui, was stolz auf meinem Arbeitstisch steht.


So, nun aber zum Buch.

Joe ist erst neun Jahre alt, als ein Anruf seine ganze kleine Welt durcheinander wirbelt.

Sein Bruder Ed ist dran, der mit seiner Schwester oder Mutter reden möchte, in der Reihenfolge, aber Joe ist alleine und weiß gar nicht was er machen soll, weil Ed sich so seltsam anhört und es ist ein glücklicher Zufall, dass in dem Moment doch ihre Mutter heim kommt.

Der Einstieg ins Buch ist hart, ein kalter Sprung ins Wasser, denn wir wissen nichts und erfahren nach und nach alles, aber auf sehr interessante Weise. Wir sind mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit, die nicht unbedingt chronologisch ist und dennoch hat man immer einen guten Überblick und verirrt sich nicht.

Edward Moon wurde beschuldigt jemanden umgebracht zu haben und sitzt in Haft.

Wow!

Das war für den kleinen Joe ein Schock, jedoch auch nach wie vor für den großen, denn die Gegenwart ist zehn Jahre später und Ed soll hingerichtet werden. Nicht mehr wie früher, auf einem Stuhl, sondern mit der Giftspritze.

Im Verlaufe des Buchs erfahren wir, wie es dazu kommen konnte, haben Zweifel, ob Ed es war, oder wie er beteuert, unschuldig ist, erfahren, warum Ed erst nach seiner Schwester fragte und wie Joe sich auf eine Reise macht, die mehr ist, als nur ein Ortswechsel.

Die Familie Moon ist arm, was man schon auf den ersten Seiten mitbekommt und da sie in Amerika leben, weiß man in etwa auch, was für ein Rattenschwanz das bedeuten kann.

Die Autorin schaute in der Schule den Film "fourteen days in may", bei dem es sich um eine Doku handelt, in der ein verurteilter Mörder bei seinen letzten zwei Wochen begleitet wird. Den Film fand ich leider nirgendwo auf Deutsch, jedoch gibt es ihn gratis auf YouTube.

In beidem, diesen Buch und der Doku, wird der Rechtsstaat, die Todesstrafe und die Polizei sehr kritisch beleuchtet, was einem zu denken gibt.

Auch wird offen die Frage gestellt, ob ein Mörder (ob schuldig oder nicht), wirklich getötet werden sollte.

Das muss jeder für sich selber beantworten.

Ein Kapitel gab mir allerdings sehr zu denken und machte mich unendlich traurig.



Wow, oder?

Das Buch selber ist in dieser Reimform geschrieben. Zwar reimt sich nichts, allerdings ist die Betonung somit festgelegt und man liest es etwas anders.

Es lässt damit nicht nur viel Platz auf der Seite, sondern auch im Kopf.

Man denkt viel nach, legt es öfter weg und nimmt es an manchen Stellen ungerne wieder in die Hand, dennoch ist es so wichtig und beeindruckend und spiegelt viele Leben wieder, die so ähnlich existieren und durch die sehr viele Menschen leiden mussten und müssen.

Absolut Lesenswert!

Eins störte mich allerdings.

Das Cover vom Buch.

Der Stacheldraht, der irgendwie nicht so recht ins Bild passt, daher hatte ich die Postkarte gemalt.

Die Giftspritzen, mit denen er umgebracht werden soll, so angebracht wie Gitterstäbe...



Sonntag, 4. April 2021

Frohe Ostern!

 



Bei Pinterest hatte ich nach schönen Vorlagen gesucht für Postkarten und um die kleinen Osterüberraschungen, die ich im Haus an die Kinder verteilt, zu beschriften.

Zwei Bilder fand ich besonders niedlich:




 

Auf die Möhren kamen die jeweiligen Namen 🤗





Wobei ich eines besonders hübsch und gelungen finde, von den oben gezeigten 💗


Das war gar nicht so schwer und mal sehen, was ich als nächstes mache!





Freitag, 2. April 2021

Die Mitternachtsbibliothek

 


Ich hatte auch schon mal die Idee, wie wohl jeder der ein paar Jahre gelebt hat, was wohl gewesen wäre, wenn ich mich an der ein oder anderen Kreuzung anders entschieden hätte.

Das Buch „die Mitternachtsbibliothek“ greift genau dieses Thema auf!

Statt zu sterben, landet Nora in einer Bibliothek, in der es dauerhaft 0 Uhr ist und in der alle Bücher, die dort herum schwirren, ihr Leben beinhaltet, mit mal kleinen, mal gigantischen Abweichungen.

Sie hatte sich für den Tod entschieden, war lebensmüde und anfangs enttäuscht, dass sie statt einfach tot zu sein, nun weiter leben „muss“.

Ich möchte nicht zu viel verraten, dass es kein Krimi ist und manches arg vorhersehbar. 

Die Sprache ist schön und ausgewogen, hat ein paar Highlights, ist aber nicht sehr anspruchsvoll.

In Nachhinein denke ich mir, man hätte mehr rausholen können, dennoch bin ich nicht unzufrieden und habe die Story wirklich gemocht.

Wer Tiefsinniges sucht, oder Spannung möchte, sollte etwas anderes lesen. Der Roman ist herzlich und man verzeiht nicht nur Noras Fehler, sondern überdenkt vermutlich auch eigene Entscheidungen, die einem falsch vorgekommen sind, aber durch die Augen eines Anderen plötzlich menschlich erscheinen, so dass man im Idealfall mit sich seiner milder umgeht und an ein paar Stellen mit sich Frieden schließen kann.

Eine gute Lektüre, dir zwar zum Denken inspiriert, jedoch nicht zu anspruchsvoll ist.

Vermutlich werde ich es nochmal anhören 😊




Donnerstag, 1. April 2021

Kennenlern-Tag

 Zum 3. Kennenlern-Tag bekam meine geliebte Leseratte zu seinem Geschenk, noch eine Karte!



Mit einem Gedicht auf der Rückseite, das nur für ihn bestimmt ist ❤️

Montag, 29. März 2021

Supermarkt online geshoppt...

 ... und real abgeholt!

Ich hatte letzte Woche bei einem Supermarkt auf der Webseite alles in einen virtuellen Warenkorb gepackt, was ich real kaufen musste und es zu einem bestimmten Termin abgeholt.

Erhofft hatte ich mir, dass man weniger Kontakt zu Menschen hat, schnell wieder raus ist und trotzdem einen frischen und bequemen Einkauf hat.

Praktisch finde ich auch, dass man so wirklich nur einkauft, was man wirklich wollte und nicht wie üblich, wenn man durch den Laden stromert, hier und da noch was entdeckt und dazu packt.

Also nochmal von vorne.

Man geht auf die Webseite, sucht den Markt in der Nähe, den man möchte und schon geht es los!

Man kann schnell die Angebote finden, was toll ist und man bestellt Obst und Gemüse wie z.B. Bananen in Stück an, mit einer geschätzten Gramm Menge, so dass man in etwa weiß, was man geliefert bekommt.

Schön bequem vom Sofa aus, in Ruhe, nebenher einen Tee trinken und etwas fernsehen. Herrlich! Kein Streß, keine Menschen die einem ins Genick husten, keine Einkaufswagen die einem in die Hacke fahren.

Danach sucht man sich einen Termin aus, wann man es abholen möchte, oder man lässt es sich heim liefern.

Ich hatte ich mich für eine Abholung entschieden.

Im Laden muss man einfach zu einem Angestellten gehen, etwas warten und der Wagen wird einem zur Kasse gebracht, mit einem kleinen Gerät, auf dem der Einkauf eingescannt wurde, dies wird mit der Kasse gescannt, bezahlen, fertig! Total schnell!

Klingt fantastisch, oder?

War es auch... fast... naja hmm also nun mal zur Problematik.

Man sucht sich die Sachen nicht selber aus und ich denke, jeder hat so seine Angewohnheiten, wie er was aussucht.

Obst und Gemüse soll frisch sein und allgemein das Verfallsdatum möglichst lange ausreichen usw.

Toll war noch, dass die Tiefkühlsachen direkt erst bei der Abholung in den Wagen kamen, so dass die Kühlkette nicht unterbrochen wurde.

Doof war, dass ich bei den Dosen nicht auf das Gewicht geachtet hatte und kleine erwischt hatte, für den Preis von großen :(

Noch doofer war, dass die Brötchen nur eine Woche noch haltbar waren, so Aufbackbrötchen, die sonst gerne vier Wochen oder länger hin sind. Schade, dadurch bekam man das Gefühl, man hatte bekommen, was man sonst nicht gekauft hätte.

Das Obst und Gemüse war tatsächlich ok. Ich hatte unter anderem Trauben bestellt, die gab es zu einem sehr tiefen Preis und ich hatte sie ein paar Tage vorher schon in einem anderen Supermarkt der selben Marke gekauft und dort sahen sie auch nur ok aus, daher ja der Preis, also möchte ich das nicht bemängeln.

Wir hatten frische Brötchen bestellt, die frischer waren, als wenn ich selber in den Laden gehe, so dass ich annehme, sie wurden wirklich nicht vom Morgen genommen, sondern zeitnah gebacken. Super!

Mein Fazit, ich würde es ggf. wieder machen und bin froh, dass ich es mal getestet habe. Das mit dem Verfallsdatum ist schade, da hätte ich mir ein anderes Verhalten gewünscht, allerdings weiß ich ja auch nicht, ob der Einpacker einfach die vorderste Packung genommen hatte und nicht darauf achtete und ich schaue eben drauf und greife mir lieber eine weiter hinten liegende.

Bei den Dosen muss man penibel auf die Grammangabe achten, sonst hat man plötzlich Puppenhausdosen!

Ach und nicht alles ist kaufbar gewesen, glaube ich, oder es lag am Laden, dass der nicht alles hatte, ich weiß nicht genau, genau es nicht mein Stamm-Supermarkt war, sondern ein anderer, mir unbekannter.

Die Gebühr (bei der ersten Bestellung fällt sie weg) von zwei Euro finde ich vollkommen in Ordnung, da das ja auch keine Unsumme ist und man sich Zeit spart und vor allem Kontakte erspart, also sich einer eventuellen Ansteckung entziehen kann.

Vielleicht sollte man den Einkauf auf dem Parkplatz nochmal durchsehen, so kann man etwas, was doch nicht nach der eigenen Vorstellung ist, korrigieren und zufrieden den Einkauf ins gelobte Heim bringen, mit dem Wissen, dass alles perfekt ist!

Eine tolle Option, die ich mir sicher nochmal gönnen werde :)