Freitag, 19. Januar 2018

Start ins neue Jahr

Ich habe mich im Fitnessstudio angemeldet für 2x die Woche Yoga *jippie* und den Rest etwas auf dem Laufband und ein bisschen die Arme und den Rücken trainieren, natürlich ohne den Bauch zu beanspruchen, was mit den x Geräten die es dort gibt wirklich gut klappt!

So und kaum bin ich total happy damit, werde ich krank 😠

Eine Erkältung mal wieder, wie immer, aber immerhin habe ich nun die offizielle Erlaubnis ein Medikament zu nehmen, welches den Darm lähmt und mir geht es wirklich prächtig damit!
Sogar mein ganzer Darm und Magen erholen sich scheinbar. Davor war dauernd alles entzündet und nun habe ich weniger Schmerzen und statt dessen viel mehr Wohlbefinden.

Die Erkältung bekomme ich auch noch rum, was solls.

Toll ist das mein noch Mann sich nun etwa sechs Monate nicht mehr meldete, weder bei mir, noch bei seinen Kindern. Die Scheidung ist dadurch erst einmal komplett ins Stocken geraten und wie es den Damen damit geht verblüfft mich selber.

Sie finden es nicht schlimm, wir feierten Weihnachten und Silvester mit unserer Zweitfamilie zusammen und hatten alle super viel Spaß. Es war einfach schön, entspannt und fabelhaft.

Überhaupt läuft gerade alles wirklich gut... naja lassen wir die Erkältung mal weg und sehen sie nur als kleinen Stolperstein.




Aufgenommen im Chocofini


 Ich las letztens ein Zitat von Jim Carrey: Alleine zu sein ist sehr gefährlich, denn es macht süchtig. Es kann schnell zur Gewohnheit werden, nachdem Sie erkannt haben, wie friedlich und ruhig es ist. Es ist, als würdest Du Dich nicht mehr mit Menschen umgeben wollen, da sie Dich Deiner Energie berauben. 

Ich glaube so ähnlich geht es mir.
Mir wurde alles und jeder zu viel, als würden alle an einem herum reißen und an einem zerren. Dann holte ich mir eine neue Sim-Karte fürs Handy, ging kaum noch online und gab die Nummer nur meinen Kindern und meinem Alltagshelden. Nicht einmal mein bester Freund durfte sie haben für einige Tage, oder waren es Wochen?

Einfach mal komplett weg sein, sich dann neu entscheiden mit wem man Kontakt möchte.
Jetzt habe ich auch nicht viel mehr Menschen drauf. Es kam mein bester Freund natürlich dazu, die anderen Kinder meines Herzens, ein Freund der Familie und Schulkontakte, das wars und das tut gut.

Bei Facebook zb überlege ich immer ob ich rein schaue und wem ich überhaupt antworte, allerdings nicht weil ich arrogant bin, sondern weil ich meine Ruhe schätze und schütze!

Ich nehme mir den Luxus heraus selber zu entscheiden wem ich meine Zeit und Gedanken schenke.

Ohne Namen nennen zu wollen, es gab eine Person der ich meine Nummer anfangs nicht gab, wie viele andere auch, mit der ich jedoch bei Facebook eigentlich schrieb. Irrsinnigerweise antwortete sie mir da nicht mehr, sondern behelligte meinen Alltagshelden mit Fragen wie es mir gehen würde und warum ich mich nicht mehr melden würde. Es endete dann damit, das sie meinte ich hätte den Kontakt abgebrochen, wobei ich nochmal betonen möchte, sie schrieb und antwortete nicht mehr bei Facebook.
Manchmal denkt man sich dann seinen Teil.
Auch das andere sich  nicht mehr meldeten, nicht mehr nachfragten spricht für sich.

Es bringt Klarheit, Ruhe und Leichtigkeit.

So und jetzt drehe ich meine Abendrunde durch die Bude, mache mich bettfrein und schaue das ich bald wieder fit bin, weil ich meine eigene Schlappheit nicht mehr ertrage!

Lasst es Euch gut gehen und bleibt gesund! Krank sein nervt 😕

Dienstag, 9. Januar 2018

Ruhe in einer hektischen Zeit

Kennt ihr das auch?
Alles um euch herum ist hektisch und unruhig? Jede Menge Druck lastet auf euren Schultern und es kommt noch was rauf und noch etwas mehr und hier kommt noch etwas dazu?

So geht es mir schon einige Zeit, leider. Jeder Ruhepol in meinem Leben ist verschwunden, hat sich verändert oder ich empfinde ihn nicht mehr so.

Gerne denke ich an eine Zeit vor ein wenig mehr als zwei Jahren zurück, in der ich vor lauter Energie strotzte. Es ging mir super und das strahlte ich aus, indem ich immer lächelte und eine wirklich tolle Phase hatte. Dann kam dies und das dazwischen, mein Körper spackte auch wieder herum und das wars dann erst einmal.

Damals traf ich mich regelmäßig mit Menschen denen es nicht so gut ging und sie fragten mich wie ich das denn mache, so gute Laune zu haben und meine Antwort war stets: Es kommt von einem innen drin. Es ist eine Einstellungssache, wie ich mit meiner Umwelt und den Gegebenheiten umgehe. Ob ich im Regen stehe und mich beschwere, oder im Regen tanze und mich darüber freue.

Genau das habe ich selber nach und nach aus den Augen verloren, weil immer mehr anderes sich in den Vordergrund drängte und so saß ich heute Abend da, beschwerte mich innerlich das ich sooo sehr Ruhe brauche und nirgendwo mehr welche finde, dabei ist sie in mir. Verschüttet, aber in mir.

Man verliert sich so leicht selber!
Das ist glaube ich das wahre Problem.

Alles um einen herum ist so laut, fordert permanent und buhlt um Aufmerksamkeit, so dass man die kleine leise Stimme in einem selber nicht mehr hören kann und dann an allen anderen Orten sucht, statt zu merken das alle Probleme und auch alle Lösungen in einem selber drin sind.

Heute saß ich zum Beispiel noch in einer Buchhandlung und las genau wieder davon! X Ratgeber um Ruhe zu finden, zufriedener zu werden und so weiter, dabei braucht man eigentlich keine Bücher, wenn man denn verdammt noch mal nur in sich selber hört, sich selber wieder zuhört und die Aufmerksamkeit darauf lenkt, anstatt auf jeden und alles andere.

Wenn man gezwungen ist ruhig zu sein, keine Ablenkung hat, dann wundert man sich plötzlich was in einem passiert. Mir geht es immer in einem MRT Gerät so. Man liegt da, ist gezwungen stillzuhalten und muss so atmen wie es einem gesagt wird und eine Seelenruhe durchströmt mich, ich fühle mich wohl, es geht mir gut und jedes einzelne mal denke ich mir, das muss ich mir mitnehmen! Das muss ich Zuhause wieder machen! Und jedes einzelne mal halte ich mich nicht daran.

So nun saß ich also wieder hier mit dem Gefühl verrückt zu werden unter der ganzen Last, unter dem ganzen Stress, unter der ganzen Belastung, suchte verzweifelt nach Ruhe, einem Ort, eine Sache die mir zurück gibt das ich mich wohl fühle und meine innere Klangschale (mein persönliches Pseudonym für den tiefsten Ruhezustand und Zufriedenheitszustand in mir) zum erklingen bringt.

Ich dachte nach, schon wieder, wiedermal und dieses mal kam ich selber drauf. Ich dachte über die schöne Zeit von vor fast zwei Jahren nach und was ich den anderen sagte: Es ist in Dir selber, reine Einstellungssache.

Es ist nicht einfach, es ist nicht leicht und es geht nicht von jetzt auf gleich (was sich reimt ist gut, sagte schon Pumuckel) aber es lohnt sich!

Mal wieder habe ich versucht für jeden ein offenes Ohr zu haben, geschaut das es allen um mich herum gut geht, das alle haben was sie brauchen und alles dafür gegeben und mich selber komplett vergessen.
Man merkt es genau genommen bereits an den Kleinigkeiten im Alltag!

Silvester, ich habe Kindersekt besorgt für meine Kinder. Alkoholfreien für meinen Helden und seine Kollegen. Ich wusste für die größeren Kinder ist normaler Sekt da und auf einmal, ich glaube am 30.12. war es, ging mir ein Licht auf. Alle haben etwas zum anstoßen, außer ich selber. Ich darf keine Kohlensäure trinken, nur als Erklärung.

Diese Dinge zeigen es schon, selbst wenn man selber nicht darüber nachdenkt.

Ruhe in sich selber finden geht. Es ist Übungssache. Man soll nicht egoistisch sein, das meine ich nicht. Einfach mal alles aus machen. Kein TV, kein Radio, kein nichts. Wenn ich total gestresst bin, empfinde ich das schon als äußerst unangenehm. Wenn ich total entspannt bin, ist es normal das nahezu nie was an ist, dann stecke ich mir gerne unterwegs Kopfhörer ins Ohr die abdichten, damit ich noch mehr Ruhe habe, weil mich Umgebungsgeräusche nerven.

Alles aus machen, das unangenehme Gefühl ignorieren, es wird sich geben.

Einfach mal nichts hören, nichts lesen. Einfach mal hin setzen und nicht nur nachts im Bett über alles nachdenken und sich selber fertig machen, sondern bewusst hinsetzen und nachdenken. Nicht die ewigen Tretmühlen-Gedanken, sondern umdenken. Nicht die Probleme wälzen, sondern Lösungen finden. Einfach auch mal nur etwas schönes ansehen, den Anblick genießen. Einfach mal in sich rein fühlen. Was ist in einem los? Wie geht es überhaupt meinem Körper? Tut mir gerade was weh das überlagert wurde und was ich nicht beachtet habe?
Einfach mal nicht alle möglichen Dinge gleichzeitig tun, sondern lediglich eine Sache, dann die nächste, dazwischen auch mal nur atmen. Einfach genießen das man nichts macht, nichts machen muss, nicht gezwungen ist was zu tun, denn wenn wir nichts tun für wenige Minuten passiert auch nichts schlimmes.

Einfach mal nicht nur ein paar Gänge runter schalten, sondern anhalten, die Landschaft genießen, etwas frische Luft schnappen und in sich hören.

Man selber sagt zu sich selten etwas, schade eigentlich.

Immer die selben Probleme zu überdenken, durchzukauen ist auch nichts gutes. Manches ist passiert, nicht änderbar, also bringt es nichts dauernd im Geist nochmal alles zu betrachten.
Man soll nichts vergessen, aber man muss auch nicht immer wieder, wie eine Kuh alles wiederkäut, alles hoch würgen und nochmal schauen was schief lief.
Einfach mal einen Haken dahinter machen. Es ist passiert, man kanns nicht ändern, sondern lediglich beim nächsten mal besser machen, fertig.

Jeder Tag bringt ohnehin wieder genug Sachen und Situationen hervor die uns zu denken geben werden.

Einfach mal wieder die kleinen Dinge  genießen. Beim Tee zum Beispiel wieder hinschmecken. Einen Apfel nehmen, daran riechen, ihn genauer  ansehen und fühlen, bevor man rein beißt. Sich etwas gönnen wie eine einzelne Praline die man erst inspiziert, beschnüffelt und dann ganz langsam im Mund zergehen lässt. Oder einfach mal in den Wald gehen, derzeit sind viele Eichhörnchen unterwegs und andere Tiere. Oder es ist Hochwasser in Köln, ein Bild das mal so ganz anders ist, komplett neue Eindrücke. Oder auf einen Hügel, Berg, sonst was fahren und auf alles runter schauen... es gibt viele Dinge die man tun kann, kleine die kaum Zeit verbrauchen, größere die mehr Eindruck machen, genussvolle in jedem Fall.

Und das Wichtigste dabei: Hör Dir selber mal wieder zu, Du hast Dir sicherlich einiges zu sagen.

Das werde ich jetzt auch tun. Einfach wieder Fernseher, Radio, alles aus machen, mich nur auf ein Ding konzentrieren und in mich horchen, denn ich habe schöne Gedanken und ich mag mich, es ist wieder an der Zeit ein Date mit mir selber zu haben ❤


Sonntag, 7. Januar 2018

Wir alle sind Richter?

Erst einmal nochmal und gerne und das letzte mal, ich hoffe ihr hattet alle einen guten Rutsch und seid wohlbehalten im neuen Jahr angelangt ☺

Heute saß ich mal wieder im Bus und das tue ich übrigens verdammt oft, da ich nie einen Führerschein machte.
Offen gestanden denke ich schlicht ich sei keine gute Autofahrerin, also belaste ich die hiesige Verkehrswelt höchstens indem ich mal herum radle, oder mich zu Fuß auf die Reise mache.

Egal und weiter im Text!
Also da hockte ich heute im Bus und telefonierte gerade fröhlich mit dem wichtigsten erwachsenen Menschen in meinem Leben herum, als von hinten eine recht selbstsichere Männerstimme erklang: "Könnte ich bitte aussteigen?"

Wir warteten gerade an einer roten Ampel, die Haltestelle lag ein paar Meter allerdings nicht sonderlich viele, hinter uns und ich hatte mal von einem Busfahrer gehört, man dürfe Fahrgäste nur an der Haltestelle heraus lassen, weil sie sonst nicht versichert sind, wenn ihnen etwas zustößt.

Es gibt solche und solche Busfahrer. Ein Großteil fühlt sich wie der King der Welt und fängt mit seiner Macht über die Fahrgäste nichts gutes an und es gibt andere, die verströhmen tolle Laune und helfen auch mal gerne. Beim Einsteigen merkt man meist schon an welche Art man geraten ist und dieser hier machte eigentlich einen freundlichen, frischen und noch unverbrauchten Eindruck, also erklärte er dem Fahrgast das er es eigentlich nicht darf und er auf eigene Gefahr aussteigen müsse, wenn ihm also etwas zustoße, hätte er keine Versicherung im Schadensfall.

Vermutlich dachte der Busfahrer damit seine Schuldigkeit getan zu haben, realistisch hatte ich damals auch nur davon erfahren das man Fahrgäste nicht irgendwo raus lassen darf, weil der Busfahrer, erzählte er lies immer eine alte Dame zwischen zwei Haltestellen raus, vor ihrer Haustüre und eines Tages stürzte sie dabei und dann musste doch der Busbetrieb aufkommen für den Schaden.  Also denke ich das die Warnung des heutigen Busfahrers rein rechtlich gesehen nichts brachte, aber darum geht es nicht. Er lies also den Fahrgast aussteigen. Eigentlich ziemlich nett und man sollte meinen das das Thema damit durch war, aber weit gefehlt!

Nun ging ein Rumoren und Klagen durch den Bus. Die restlichen Fahrgäste waren sich einig. Sie hatten sich nicht einmal beraten müssen, alle meinten auf einmal, der Ausgestiegene habe ja wie im Koma vor sich hin geglotzt, womöglich sogar auf ein Handy! Er habe durch sein eigenes Unvermögen die Haltestelle verpasst und viel zu spät gedrückt, was für ein Unding von ihm!

Ich hörte mir das so an und fragte mich ernsthaft was mit der Menschheit los ist?!?
Also allgemein wundere ich mich ja dauernd über Menschen und ihr Verhalten, aber das war mal wieder so eine Situation, in der zig Leute urteilten, beurteilten, verurteilten, obwohl es sie nichts an ging, schlimmer noch, obwohl sie nichts damit zu tun hatten, keinen Schaden und auch sonst keine andere Auswirkung!

Wir standen so oder so wartend an der Ampel, als die Türe kurz auf und zu ging kam höchstens ein wenig frisch Luft rein und danach standen wir ebenso wartend dort wie zuvor.

Was veranlasst also bitte Leute dazu zu lästern, wenn jemand seine Haltestelle verpasste und etwas später aussteigen möchte?

Vielleicht war er ja wirklich etwas dösig, allerdings nur weil er die Nacht über hmm am Bett seiner schwer erkrankten Mutter wachte.
Oder beruflich fährt er für das rote Kreuz (machen die das überhaupt oder wer anderes?) Organe durch die Gegend für Transplantationen und er hatte eine x Stunden lange Fahrt hinter sich.
Oder vielleicht hat ein Freund richtig scheiße gebaut und er half ihm das Wochenende lang darüber hinweg zu kommen.

Wer weiß es denn?
Keiner!
Aber alle zerschlagen sich ihr Mundwerk darüber.

Wo ich einen tollen Busfahrer sehe der jemanden hilft, sehen andere nur einen Trottel der verpasst hatte rechtzeitig den Halteknopf zu betätigen.

Eigentlich traurig. Mal wieder. Wie so oft.

Ich werde es nie begreifen, aber es zeigt mir immer, warum ich mich ungerne mit Menschen umgebe, bis auf ein paar kleine Ausnahmen und die haben es sich auch verdient ☺

In dem Sinne, erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren, ist ja eh bald Frühjahrsputz-Saison!


Mittwoch, 20. Dezember 2017

Kranke Jugend

Gestern saß ich im Bus und wurde auf ein Gespräch aufmerksam. Naja eigentlich blickte ich mich suchend um, weil irgendwo im Bus ein seltsamer Hund bellte, bis ich bemerken musste, das es eigentlich ein Mädchen im Alter von geschätzt hmm 16 Jahren war.
Sie saß eine Sitzreihe auf der gegenüberliegenden Seite vor mir und redete hysterisch lachend mit ihrer nicht minder lachenden Freundin.

Ehrlich ich wollte sie nicht belauschen, allerdings waren sie voll in Fahrt und nicht gerade leise und als ich dann erst einmal mitbekam worüber sie sich lustig machten, lauschte ich mit hoch rotem Kopf vor Wut!


Vorab, beide Gören (ihr werdet noch verstehen warum ich sie so bezeichne) waren gestylt, geschminkt, aufgetakelt und wie aus einem Hochglanzmagazin, leider seelisch ebenso zweidimensional wie eben so ein Foto.

Aus dem Gespräch ging hervor das eine ihrer Freundinnen eine Schwester hat, die ja schon immerhin 15 Jahre alt ist und taub stumm und blind.

Vermutlich haben viele Menschen die schwanger waren schon mal durchdacht was es bedeutet wenn ein Kind behindert zur Welt kommt, wie schrecklich das für alle sein muss. Stellt euch mal vor, ihr seht nichts, hört nichts und könnt nicht kommunizieren. Schrecklich genug!

Nun sitzen diese beiden A****geigen da und erzählen von diesem behinderten Mädchen, aber nicht traurig betroffen, sondern laut lachend. Die Hundelaute zum Beispiel macht sie, wenn sie sich erschreckt und beide wieherten los. Wenn man ihr eine Hand schnell vors Gesicht schlägt, ohne sie zu berühren, zuckt sie zusammen und macht auch diese Bellgeräusche, wobei danach abermals beide losprusteten vor lachen.

Man könne mit diesem Mädchen nichts anfangen, wenn man sie denn wenigstens in eine Ecke stellen könnte, damit man seine Ruhe hat, aber nein das ginge ja auch nicht, denn dann würde sie ja herum zappeln und klar, danach lachten sie wieder.

Ich saß da und ehrlich, ich platzte fast vor Wut!

Mehrfach ging mir durch den Kopf das ich sie einfach mal fragen sollte, wenn die ganze Menschheit blind wäre, wie sie dann noch rüber kommen würden und wodurch sie dann noch bestechen könnten, denn eigentlich sind sie nur hübsche Hüllen und innen verdammt hohl, aber ganz ehrlich, was hätte das gebracht?
Leider hätten sie mich wohl auch ausgelacht, sich lustig gemacht und es wäre nichts hängen geblieben.

Null Empathie, null Mitgefühl, null Ahnung.

Anstatt das sie froh sind gesund zu sein, nein sie müssen sich ihr Maul zerreißen!

Ich weiß es bringt nichts, das ich nun hier darüber schreibe, aber erstens muss das einfach mal raus und zweitens macht bitte nicht solche Fehler wie scheinbar die Eltern der Mädchen und reißt euren Kindern den Kopf ab, falls ihr das mal mitbekommt. Das geht doch mal gar nicht!

Ich weiß das meine Kinder anders ticken und so nicht reden oder auch nur denken würden, ansonsten hätte ich einfach mal mit ihnen darüber gesprochen. Vielleicht gibt es ja dem ein oder anderen einen Denkanstoß für ein Gespräch und vor allem für Dankbarkeit, Dankbarkeit für die eigene Gesundheit und die Gesundheit der geliebten Menschen um einen herum!

Schöne Festtage vorab und feiert schön miteinander <3



Samstag, 25. November 2017

Selbstständigkeit

Ich sitze genau während ich das schreibe im Chocofini, meinem Lieblingscafe in Leverkusen.
Es dudelt leise angenehme Musik im Hintergrund, ein paar Menschen am Nebentisch plaudern und lachen leise, hinter dem Thresen klimpert Besteck, die Kaffeemaschine rödelt herum und ich sitze auf einem weichen bequemen Sessel, schlürfe eine verdammt leckere heiße Schokolade und plane ein wenig meine Zukunft, schweife mit den Gedanken auch hier und da hin ab und bin entspannt, zufrieden und glücklich.





Wenn man chronisch krank ist, regelmäßig an seine Wohnung gebunden und man nie weiß, ob man mal wieder ins Krankenhaus muss (wobei ich dieses Jahr richtig Glück hatte, toi toi toi), ja dann ist ein regulärer Job schon naaaaja. Wenn man dann allerdings noch einige andere Probleme hat, wie zum Beispiel nicht lange sitzen können, nicht schwer heben dürfen und und und, dann ist es schon fast unmöglich.

Meine Idee mich in einer Art Home Office selbstständig zu machen, wurde deshalb gut und verständlich aufgenommen. Ich bekam einen neuen Berater, der mich etwas aufklärte was ich jetzt machen muss, worauf es ankommt und wie das ablaufen würde.

Unter anderem muss ich einen Businessplan erstellen und dort beginnen übrigens auch schon meine ersten Probleme.
Eröffnet man ein Restaurant, oder Imbiss, dann ist es eigentlich easy genügend Vorlagen und ähnliches zu finden, jedoch wenn man keine Lokalität benötigt, keine Investitionen braucht und ähnliches, dann wird es kompliziert, obwohl es genau genommen einfacher sein sollte... oder ich mache es mir lediglich selber schwer.


Wie auch immer, mein Partner ist mir auch hierbei eine total liebe Stütze - einen riesen Dank an dieser Stelle - und so sitze ich nun hier, schreibe Stichpunkte für meinen Businessplan nieder, nippe ab und an an meiner soooo leckeren heiße Schokolade und genieße die Zeit.

Wenn man von der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit wechseln möchte, finde ich es ganz toll das man auf diesem Weg vom Amt begleitet und unterstützt wird. Man muss sich nicht sorgen zu verhungern, indem man weiterhin seine Leistungen zum Teil erhält. Genau genommen wird es daraus berechnet, was man vorher angibt verdienen zu wollen. Nimmt man mehr ein, muss man es nach der Ablauffrist von sechs Monaten zurück zahlen,  wird es weniger, bekommt man danach das Geld ausgezahlt bzw würde man nicht mehr genug haben um leben zu können, kann man es auch zwischenzeitlich neu berechnen lassen.

Das bedeutet nun also einen Businessplan schreiben, den Antrag für die Selbstständigkeit ausfüllen, wodurch dieser lediglich für meinen Sachbearbeiter ist, denn man trägt dabei ein was man gedenkt zu verdienen und erkennt ob es realisierbar und realistisch ist, sowie sich überhaupt lohnt.

Schön daran ist vor allem, man kann es mit einem Laptop überall machen! Und so sitze hier, genieße meine Zeit, sortiere und ordne meine Gedanken und überlege womit ich genau meinen Verdienst zusammen stückeln werde.


Viel Spaß allen Lesern in der schönen Vorweihnachtszeit!