Sonntag, 15. März 2015

Mein 2. Zuhause

Am Mittwoch Abend bekam ich so schreckliche Bauchschmerzen,
dass ich nicht einmal mehr aufrecht laufen konnte. Mein Mann rief dann den Krankenwagen. In der Notaufnahme bekam ich direkt Krampfloeser und Schmerzmittel die solange wirkten, wie sie in meine Adern liefen, aber kaum war die Flasche leer, waren die Schmerzen wieder da, also bekam ich noch eine Portion. Beim Ultraschall konnte man wenig erkennen, da ich zu viel Luft im auch hatte, aber am Eierstock sind neue Zysten und durch die vielen OPs war sie sich nicht sicher, was sie erkennt. Da aber meine Schmerzen weg waren, durfte ich Heim.
Mein Mann war so lieb und brachte die Jüngste in die Schule, so dass ich  noch etwas schlafen konnte und als ich mittags begann zu kochen, spürte ich bereits das etwas anders ist.
Morgens hatte  ich Toast gegessen, der war ok, zwischendurch einen Apfel und als ich das Mittagessen fertig hatte, fühlte  ich mich nicht gut, aber meine Mittlere kam bald von der Schule und da sie sich keine Sorgen machen sollte, ass ich normal mit.
Grosser Fehler, schon bald kamen die Krämpfe wieder. Wie am Abend davor, begannen sie und steigerten sich Als ich endlich dran kam, konnte ich schon wieder kaum laufen, der Arzt entschuldigte sich permanent, weil er mir so beim Ultraschall weh tat. Man konnte dennoch gut erkennen das der Dünndarm geweitet war und der Stuhl darin vor und zurück schwappte, also ging es wieder ins Krankenhaus.
Dort wurde es noch schlimmer, doch gerade als der Arzt etwas spritzen wollte, ging er fast weg, wurde jedenfalls erträglich.
Diesmal gab es eine Röntgenaufnahme plus Ultraschall. Es gibt wohl eine enge Stelle in meinem Dünndarm und wenn ich so etwas Grobes wie Apfel esse, den ich nicht zu Flüssigkeit verdaut bekomme, die Stelle verstopft und das die Schmerzen und Krämpfe auslöste.
Jedenfalls liege ich jetzt wieder im Krankenhaus und bekomme Dienstag ein MRT das dann entscheidet, ob wir es mit Medikamenten gelöst bekommen, oder   bei einer OP Verwachsungen gelöst werden müssen oder der Darm an der Stelle einfach heraus geschnitten werden muss.
Derzeit sitze ich auf heißen Kohlen und kann nur abwarten, gerade als ich so froh war, endlich mal keine Untersuchungen vor der Nase zu haben.
Nur zur Erinnerung, heute vor drei Monaten war meine letzte grosse OP und vor etwa drei Wochen war ich zur Magen und Dünndarmspiegelung.
Ich hoffe das ich wenigstens dieses mal um eine OP herum komme und bald Heim darf.

Kommentare:

  1. Liebe Lilafusselfee,
    ich halte dir ganz fest die Daumen dass die Verstopfung mit den Medikamenten weggehen wird und du ganz bald wieder zu Hause bei deiner Familie sein kannst.
    Fühle dich geherzt
    ganga

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  2. Da drücke ich dir ganz fest die Daumen, dass nicht operiert werden muss!

    Alles Liebe nima

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  3. Oh man Fusselchen, es will einfach nicht aufhören bei dir. Das tut mir so leid :o(

    Ich drück dich mal ganz vorsichtig aus der Ferne und wünsche Dir dass es schnell Abhilfe für deine Beschwerden gibt.

    Ganz liebe Grüße
    Silke

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