Donnerstag, 31. Oktober 2013

Ohhh Graus-Schmaus!







Wir haben Halloween und natürlich machen wir da voll mit! Unten wird stehen aus was es gemacht wurde :)

Das da oben ist Pesteiterbeulenschmodder!




Hier haben wir ein paar Mumien!

 

Zombiefinger dürfen nirgendwo fehlen!!!


Das ganze spült man am besten mit Bluteiterwurmkotze runter!

Ach und Klingelkinder bekommen bei uns natürlich nur etwas aus dem Napf!




















So mal unter uns :)

Pesteiterbeulenschmodder besteht aus zwei Päckchen Sahnepudding, darauf ein paar Litschis mit der Öffnung nach unten legen und etwas Himbeersirup über die Risse im Pudding und rund um die Litschis.

Die Mumien sind halbierte Würstchen, die in Blätterteig eingewickelt werden, dann ab in den Backofen und danach mit einem Zahnstocher eigentlich Mayo als Augen und Mund auftragen, aber wir nahmen Ketchup. Mayo sieht viel besser aus, wegen dem Kontrast :)

Zombiefinger machten meine Kinder selber, ich schaute nur zu! Sie machten einen einfachen Mürbeteig, ab in den Kühlschrank, danach Würste formen, Rillen rein, damit sie echter wie Finger aussehen und als Fingernagel eine ganze ungeschälte Mandel drauf :)


Bluteiterwurmkotze ist etwa 500ml Aprikosen Orangen Nektar, den halben Litschisaft aus der Dose für den Pudding, Rhabarbersirup, auffüllen mit Wasser und einige Gummischlangen rein.

Viel Spaß beim nachmachen! Über Bilder von anderen würde ich mich sehr freuen :)

Sonntag, 27. Oktober 2013

SOS Anhänger

Von meiner Penicillin-Allergie erfuhr ich in der Schwangerschaft meiner Mittleren. Irgendwodurch musste ich Penicillin nehmen und es war nur eine sehr schwache Dosis, das weiß ich noch.

Kurz darauf schwollen meine Hände an, wurden rot und juckten. Ich ging sogleich zurück zum Arzt, der meinte eben das es nicht viel war und bald von alleine besser werden sollte und ich in Zukunft darauf Acht geben muss.

Meine Mutter hatte diese Allergie auch schon, aber dazu noch unendlich viele andere.

Ab da erklärte ich immer, ich habe eine Penicillin-Allergie und ich dachte mir, dass die allergische Reaktion nicht so groß war, darum nahm ich es nicht sooo ernst. Klar nahm ich keines ein, aber assoziierte einfach, es ist ja keine schlimme Allergie gewesen.

Jaaa bis dieser super Arzt bei der OP auf die Idee kam mal zu testen wie ich auf ein Mittel reagiere, dass eine Kreuzallergie auslöst, sprich es ist bekannt das das Mittel bei Menschen mit Penicillin-Allergie auch eine Allergie auslöst und ich diesen schlimmen anaphylaktischen Schock bekam und der Arzt mir am nächsten Tag erklärte, es war ein schlimmer Schock, Kreislauf in den Keller, Herzrasen, schwer in den Griff zu bekommen und so weiter, nun nehme ich die Allergie also sehr wohl ernst und weil ich ein paranoider Mensch bin und  mir dachte: "Hmm wenn mir mal unterwegs etwas passiert, dann weiß keiner davon!" und mehrfach las das Allergieausweise die im Geldbeutel mitgetragen wurden, nicht beachtet wurden, entschied ich mich für ein "Dog Tag" also so eine Art Army Erkennungsmarke, nur das die öfter schlecht leserlich sind, also wählte ich eine etwas hübschere Optik aus, dort wird dann meine Allergie eingraviert und wenn mal ein Notfall ist und ich nicht bei Bewußtsein bin, muss man nicht erst suchen, nicht erst ewig lesen, sondern einfach nur die Marke die ich um den Hals tragen werde bemerken, fertig!

Ich hoffe sehr das es aber nie notwendig sein wird :)

Das ist so eine Marke

und das eine Kapsel

beides kann man um den Hals tragen :)

Dienstag, 22. Oktober 2013

Kleines Update

Oder auch Lebenszeichen genannt :)

Einige von meinen Stammleserinnen habe ich ohnehin bei Facebook, wo ich ungemein viel aktiver bin, weil man da auch mal nur ne Statusmeldung schreiben kann, wo ich mir hier denke, es ist zu kurz, oder lustige Inhalte teilen :)

Wie auch immer, hier nun eine kleine Beschreibung was so los ist:

Gesundheitliches:  


Ich war zuletzt *grübl* vor 2 Wochen bei meiner Hausärztin? Glaube ich und dann bekam ich eine erneute Blutkontrolle verschrieben und Eisentabletten. Sie sagte auch das es keinen Sinn macht weiterhin wöchentlich zu kontrollieren, da es eben dauert, die nächste Blutkonrollen machen wir erst nach 6-8 Wochen.

Mein HB Wert war aber nochmal gefallen, jaaa nichts da gestiegen *seufzel*


Ach und ich war auf einem super tollen Darmkrebstreffen von der Familienhilfe Darmkrebs, sehr informativ und ich habe tolle Leute getroffen und Spaß gehabt!

Ich wollte ohnehin etwas für den Verein machen und werde nun langsam aktiv, bei Zeiten mehr dazu und tut mir leid wenn es hier Handarbeiterinnen gibt, die es weniger Interessiert, aber Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten und nicht nur als Betroffene interessiert es mich, irgendwo hat jeder einen betroffenen Menschen in der Familie oder Bekanntenkreis, also Bildung schadet nie :)

Achsooooo ich finde es super, meine Krankenkasse rief mich an, ob wegen dem anaphylaktischen Schock ein Behandlungsfehler vor liege.

Kleine Erinnerung, bei der Stoma Rückverlegung (künstlicher Ausgang der wieder weg kam) hat mich ein Anästhesist im OP Bereich direkt vor der OP gefragt ob ich schonmal das Mittel xxx und xxx ausprobierte, wegen meiner Penicillinallergie, ich verneinte und erklärte, dass ich nicht herum probiere, da ich ja von meiner Allergie weiß.

Nach der OP wachte ich auf der Aufwachstation auf, eigentlich sollte ich in meinem normalen Krankenhauszimmer aufwachen. Der Grund? Er hat mir doch eines der Mittel gegeben und ich habe allergisch reagiert, was vollkommen normal ist!

Meine Hausärztin las das und lief rot an vor Wut und meinte: "Das hätten sie mal mit mir machen müssen!!!!"

Auch ein Bekannter der in der Medizin arbeitet wußte sofort welches Mittel ich meinte, da eine Kreuzallergie bekannt ist und man allgemein nicht testet ob man dagegen eben auch eine Allergie hat, zumal nicht bei einer OP!

Also rief mich meine super tollle Krankenkasse (meine ich ernst!) an und fragte nach und ich erklärte es und er meinte, er schicke mir einen Fragebogen zu und eine Vollmacht die ich unterschreiben müsse.

Nun wird meine Krankenkasse den OP Bericht und so weiter beantragen und damit zum medizinischen Dienst gehen und das durchchecken lassen.

Das hat mir viel Arbeit abgenommen!

Aber was mir auch so auffiel, ich habe einen Tag davor mit einer Anästhesistin über die OP gesprochen und die meinte, wir machen alles wie immer, daraufhin habe ich unterschrieben und ich sagte ich teste sowas nicht, direkt zu dem  Arzt, der die Schnapsidee hatte, also wurde das gegen meinen Willen gemacht, ich frage mich ob ich da nicht noch andere rechtliche Schritte einleiten sollte.

Familiäres:


Ja hmm öhm. Friede, Freude, Eierkuchen?

Letztens saß ich so mit meinem Mann auf dem Sofa und überlegte. Meine Kindheit durch wollte ich eigentlich nur eines in meinem Leben: einen haufen Kinder, einen Mann, einen Hund und eine Katze, wobei ich mir immer dachte, das ich mich zwischen Hund und Katze entscheiden müsste und was ist nun?

Ich habe 3 Kinder die auch noch gesund sind! *klopf auf Holz, einen Mann, einen Hund und eine Katze und ich fühlte und fühle mich damit super glücklich, zufrieden und angekommen :)



Handarbeitensachen:


Also auf den Nadeln zum Stricken habe ich meinen Schal, der ist aber bald fertig, dann berichte ich genauer mit Bildern darüber!

Dann habe ich für den Adventskalender meiner Damen Socken für ihre Kuscheltiere begonnen, dazu auch die Tage mehr mit Bildern.

Für den Adventskalender muss ich 24 kleine Taschen und Beutel häkeln, derzeit sind erst 4,5 fertig *schäm* aber ein wenig Zeit habe ich noch!

Ein wenig chillen tun meine Beinstulpen, irgendwie habe ich keine Lust die gerade weiter zu stricken und meine Hippie Häkeljacke wächst, aber laaaaangsaaaaaaaaam im Schneckentempo, aber schneller als meine Strickjacke, die ich glaube ich schon 2 Jahre auf den Nadeln habe *kicher


So hiermit ist das Update erstmal fertig, ich muss dringend mal wieder regelmäßig schreiben *schäm*

Montag, 30. September 2013

Selbstbauburger im Luxusstil



Das ist der geilste Burgerladen den ich kenne, mit Abstand!

Im "What´ s Beef?! kann man sich seinen Burger selber zusammen stellen, aber nicht wie beim Burger King im kölner HBF, sondern viel besser!

Hier seht ihr einmal Süßkartoffel Pommes, im Hintergrund eine hausgemachte Limo (ich bin süchtig!!!) und mein Burger hat als Standart eine Frikadelle, Brötchen, Mayo, Ketchup und was Salat. Man kann aber auch ein Veggie- Patty oder ein Wagyu nehmen, bei mir ein normales Beef, dann etwas Salami, Zwiebelringe und Zwiebelmarmelade, aber schaut mal auf der Webseite, es gibt noch viele andere Dinge die man drauf packen kann und das schmeeeeeeeckt!!! Ich sabbere noch immer, es war fantastisch lecker, der Laden selber hat eine super Ausstrahlung und man wird toll bedient, es lohnt sich auf alle Fälle, ich gehe da gerne wieder hin *freu

Mein Wochenende in Bildern Nr. 34


Nicht nur in München gibt es ein Oktoberfest







Sie hat wirklich hervorstechende Argumente!






Das sind Esslernstäbdchen für Kinder





Dazu gibts gleich einen extra Blogeintrag!






Freitag, 20. September 2013

Krankenhausbericht die Rückverlegung

Ich beschrieb die davorige OP und den Krankenhausaufenthalt hier schon, falls ihr nicht auf dem laufenden seit.
Darunter kündigte ich den Lästerbericht an, den findet ihr hier!


So nun stand exakt 6 Wochen nachdem das Stoma (künstlicher Ausgang) angelegt wurde, die Rückverlegung statt. Vorab, ich wollte es so früh haben, zum einen weil mein Stoma fast permanent weh tat, zum anderen weil ich kaum etwas anziehen konnte, immerhin drückten Rockbünde und Hosenbünde immer direkt auf den Ausgang, was noch mehr weh tat uuuuuuuund, weil meine Darm OP am Geburtstag meiner Schwester war und ich meinte, dann muss doch uuunbedingt die Rückverlegung an meinem Geburtstag sein, aber das klappte nicht ganz.

An meinem Geburtstag musste ich für die Voruntersuchungen ins Krankenhaus (ich feiere selten meinen Geburtstag, weil meine Tochter zwei Tage vorher hat, mein Mann einige Tage später und dazwischen haben wir noch den Kennenlerntag und Hochzeitstag, einfach zu viel!)

So also im Krankenhaus angekommen musste ich vor der Station warten, bis das Patienten-Management mich registriert hat und so weiter, dabei sah mich schon eine Krankenschwester die ich noch kannte und meinte, sie mache mir direkt ein Bett fertig. Ein Wink des Schicksals, denn ich kam zu den besten Patientinnen die ich mir vorstellen konnte!

Wir verstanden uns super, lachten viel, hatten richtig Spaß und das tat gut :)

Die Voruntersuchungen liefen gut und ich hatte keine Angst vor der OP, obwohl sie das erste mal durch einen anderen Arzt ausgeführt wurde, aber hey, so eine Rückverlegung ist pille palle!

Man nimmt den Dünndarm der raus schaut, schneidet ihn einmal durch, klammert ihn wieder ordentlich zusammen, steckt alles zurück in den Bauch, schließe die Bauchmuskeln ein wenig, lasse ein Loch in der Bauchhaut, so dass das Fleisch laaaaaaangsam nach oben bis zur Bauchhaut zusammen wachsen kann, fertig!

Einfach oder?

Tag der OP, ich war total entspannt, musste leider etwas länger warten als vorgesehen, nahm dann aber meine Beruhingungstablette und befand mich gegen 13 Uhr im OP Bereich.

Hier lief es etwas anders als sonst.
Der Anästhesist sah meine Penicillinallergie, ne moment anders. Am Tag vorher hatte ich das Anästhesie Gespräch und im Leverkusener Klinikum machen immer verschiedene Ärzte alles, also Vorgespräche machen andere, die OP andere, die Visiten morgens wechseln extrem, hat man Pech sieht man täglich andere... schrecklich! Also ok, beim Anästhesie Vorgespräch sprachen wir natürlich über meine Penicillinallergie und die Ärztin meinte, wir machen es wie bisher, ging ja alles gut, also machen wir es so weiter, fertig!

Im OP selber sprach mich der Anästhesist auf meine Penicillinallergie an und ob ich schon mal andere Mittel getestet habe. Er nannte zwei, ich kann mir keine Namen merken, aber den Wortklang, jedenfalls erklärte ich, ich teste nicht herum, ich weiß ja das ich die Allergie habe.

Normalerweise wird einem erklärt was gemacht wird, also wann das Betäubungsmittel gespritzt wird und das man müde wird, diesmal nicht! Die Ärzte und das OP Personal sprachen nicht weiter mit mir und ich sah selber das die Narkose mir schon gespritzt wird, während die Leute mir den Rücken zu drehten und sich weiter miteinander unterhielten. Toll oder?  Da fühlt man sich ja super aufgehoben und geborgen *Kopf schüttel*

Eigentlich sollte ich auf dem Zimmer wach werden, aber Fehlanzeige, ich war auf der Aufwachstation, zwei Zugänge im Arm, ein Aterienzugang im anderen, am EKG Gerät angeschlossen, die volle Überwachung, da lief doch was falsch!

Mein Mann war auch nicht da, aber ich hatte nicht für die Aufwachstation gepackt, also auch kein Handy.
Als ich eine Schwester sah, fragte ich wo mein Mann sei, sie meinte sie kann ihn nicht anrufen, denn sie habe keine Zeit, das war gegen 16 Uhr, um 17 Uhr nochmal, um 18 Uhr auch, derweil hatte ich wenigstens heraus bekommen das ich einen anaphylaktischen Schock hatte, aber nichts schlimmes, alles super und das man bei mir nicht durch das Loch vom künstlichen Ausgang die OP machen konnte, sondern nochmal den Bauchschnitt aufschneiden musste. Ich war geschockt! Das lag daran, dass in den 6 Wochen in denen ich das Stoma hatte, rund herum alles verwachsen wurde, daher auch die starken Schmerzen die mir vom betreuendem Sanitätshaus als psychosomatisch abgetan wurden, blöde Kühe!

Um 19 Uhr fragte ich nach meinen Sachen, aber mir war klar das mein Handy nicht dabei sein konnte, ich hatte es in einer Socke im Schrank versteckt, aber ne mal im ernst, ich hatte fast Pipi in den Augen, mein Handy war dabei!!! Meine tollen  Damen aus dem Zimmer hatten ja mitbekommen worin mein Handy war und hatten gesagt es muss mit auf die Aufwachstation, meine Rettung!!!

Ich rief meinen Mann an der schon sehr besorgt war, er hatte seit 14 Uhr in der Information angerufen wo ich sei und immer wieder hieß es nur, das wisse keiner, Service pur, zumal  ich die operierende Ärztin gebeten hatte ihn anzurufen!!!! Die behauptete später ich habe nichts gesagt, meine zwei Zimmergenossinen sagten aber auch, dass ich es sehr wohl morgens bei der Visite gesagt hatte!!!

So weit, so gut, mein Mann machte sich große Sorgen wegen dem anaphylaktischen Schock und weil er mich so lange nicht erreichen konnte, aber wir dachten ja es wird nun alles gut.

Am darauf folgenden Morgen erfuhr ich was wirklich meine allergische Reaktion war, mein Herz begann zu rasen, mein Kreislauf war im Keller und es gab Probleme das in den Griff zu bekommen, super oder?
Dabei wurde mir bewusst, man kann selbst bei so kleinen OP´s sterben und es selber verpassen, schrecklich :(

Ich kam dann am gleichen Tag auf die normale Station und fühlte mich schon gut, begann herum zu laufen,alles war super. Normalerweise bleibt man eine Woche im Krankenhaus, aber sonst kam ich auch immer früher raus. Am nächsten Tag, (Freitag) lief ich auch herum, alles super, ich hatte Besuch und alles, fühlte mich wohl, bekam super Schmerzmittel, prima!
Nachmittags war es nicht mehr so dolle, ich bekam Blutungen, nicht sooo dolle, aber leider mit frischem Blut. Nicht meine Nähte bluteten, sondern wenn ich aufs Klo ging und in der Nacht wurde es richtig schlimm, ich musste auf den Klostuhl gehen damit man kontrollieren kann, wieviel Blut ich verliere und so ein Klostuhl hat einen Eimer drunter den ich mehrere Finger breit mit dunkelroter Flüssigkeit füllen konnte pro Klogang, sogar die Nachtschwester bekam Angst und rief einen Arzt.
Zwischendurch schlief ich ein, wachte in einer Blutlache auf, das halbe Bett war voll. Ich musste ein OP Hemdchen anziehen, weil ich vielleicht not operiert werden sollte. Mir wurde Blut abgenommen um zu sehen wieviel ich verloren habe und um einen Überblick zu bekommen. Es wurden Blutkonserven bereit gelegt und ich wurde ständig kontrolliert.
Samstag morgen kam endlich mein sonst operierender Arzt (mit zwei anderen im Schlepptau) um zu sehen was los war und drohte, wenn ich bis zum Nachmittag nicht aufhöre zu bluten, werde ich nochmal operiert. Bis dahin hatte ich die Hälfte meines Blutes verloren, mir ging es sehr schlecht, ich konnte nicht mehr alleine aufstehen und alle machten sich riesen Sorgen. Ich wurde mind. einmal die Stunde kontrolliert und siehe da, im Laufe des mittags hörte ich auf zu bluten!
Permanent stand zur Diskussion ob ich die Transvusionen bekommen solle oder nicht. Mein Arzt kam mit einem mobilen Ultraschallgerät und schaute ob ich Blut im Bauchraum habe, aber fand nichts, wenigstens etwas!

Ich meinte noch trocken zu ihm: "Sehen Sie mal, kaum operieren Sie  mich nicht, geht alles schief!"

In der darauf folgenden Woche musste ich mehrere Tage nur liegen und  mich erholen bzw nicht einmal das, sondern darauf achten das mein Kreislauf nicht schlapp macht und ich doch noch eine Blutkonserve brauche.
Nach einer Woche war mein Blutwert noch immer nicht wirklich sooo viel gestiegen, nur  minimal.

Also mal zur Info, im Normalfall habe ich einen HB Wert (HämoglobinWert) von  14 vor der OP, nach der OP war es nur etwas weniger, nach den Blutungen fiel er auf 7,3 und als er etwas höher wurde, war ich so bei 8,4 aber dann bekam ich am Wochenende (nur zur Erinnerung, da war ich schon länger als eineinhalb Wochen im Krankenhaus) leichte tröpfchenweise Blutungen, nochmal sackte der HB Wert auf 7,6 ab und dennoch wurde ich den Montag  ( nun fehlte nur noch ein Tag bis ich zwei Wochen im Krankenhaus lag) entlassen mit einem HB Wert von 7,9, also viel zu wenig.

Ach so zwischendurch, ich kam nach der OP leider in ein anderes Zimmer, aber nach einigen Tagen konnte ich die Schwestern überreden mich wieder in mein erstes Zimmer zu verfrachten und wir hatten viel Spaß! Zwar war die eine Dame schon wieder Daheim, aber dafür war eine andere sehr lustige neu dazu gekommen und wir haben eine richtige Mädchenclique gebildet, so dass sich zb die Schwestern Sorgen um die Nachtruhe machten und wir total bekloppte Ideen hatten.
Am Ende hatten wir zb überall aufklebe Tattoos, weil wir uns gerne Kinderwundertüten kauften, oder machten nachts Kaffeeklatsch, weil es Automaten mit Kuchen und Kaffee gibt. Jedenfalls haben wir auch weiterhin viele Pläne miteinander *strahl*

Wegen dem anaphylaktischen Schock, der Arzt testete ein Antibiotikum das dafür bekannt ist eine Kreuzallergie mit Penicillin auszulösen, also das heißt, es ist bekannt das viele die eine Penicillinallergie haben, auch eine Allergie gegen dieses Mittel haben. Toll, wenn einem davor gesagt wurde: "Wir machen es wie bisher, da passierte nichts!" und auf einmal ein OP Trottel auf die Idee kommt: "Ach wir schauen mal ob sie eine Allergie gegen das Mittel  hat, wo bekannt ist das man es nicht verträgt mit der Allergie, juchu!"

Mein Fazit, für Kleinigkeiten gehe ich weiterhin ins Leverkusener Klinikum, weil ich so nah dran wohne, aber OP´s sind dort lebensgefährlich, bei einem solchen Anästhesisten. Mein Mann wurde nicht benachrichtigt, weder von der Ärztin wie sonst üblich und abgesprochen, noch von den Krankenschwestern, noch an der Information wo mein Mann anrief.

Die Ärzte wechseln öfter als andere ihre Unterwäsche, keiner weiß dann genau was vom Krankenblatt, also sind Fehler vorprogrammiert, die Schwestern vergessen ständig Medikamente,wenn man selber nicht im Kopf hat was man braucht, fehlt ständig etwas, wie bei mir, ich bekam zb über eine Woche 2 Tabletten zu wenig, es fiel  keinem auf...

Ich war gestern zur Blutkontrolle da, in den 48h ist mein HB Wert um 0,4 gestiegen, also gestern auf 8,3 und als ich 30min langsam mit meinem Hund spazieren ging, bin ich fast umgekippt, weil es zu fiel war oder auch als ich meine Freundin an der Bushaltestelle traf und wir noch etwas quatschten, nach 15min begannen schon meine Hände zu zittern.

Ich fühle mich wie 180 und liege fast nur herum, es ist schlimm.
Naja wenigstens blute ich nicht mehr, aber mir wurde schon gesagt, bis ich so fit wie vorher bin, brauche ich Monate, nur zur Erinnerung, ich wurde gerade 32 :(

Aber ich möchte gerne auch den Vorteil erwähnen!
Vor den OP´s hatte ich 12cm Restdickdarm, nun ohne den Restdickdarm mit einem Dünndarmsack verdaue ich sogar jetzt schon besser als vorher, kann unterscheiden wann ich pupsen muss und wann mehr kommen würde, das konnte ich vorher garnicht und ich habe schon den Eindruck das es besser läuft, als mit dem Dickdarm, also finde ich die Entscheidung für die OP richtig und soweit nun nichts dazwischen kommt, geht es mir so besser!

Mittwoch, 21. August 2013

Noch tausend Worte (Filmvorstellung)

Gestern durchstöberte ich abends mit meinem Sohn die Komödien, die es gerade bei LoveFilm gibt und da fand ich einen Film von seiner Beschreibung her besonders passend! Es soll um einen Mann gehen, der alle in Grund und Boden labert und plötzlich nur noch 1000 Worte zur Verfügung hat, bis er stirbt.

Mein Sohn redet auch ohne Punkt und Komma und viel, ohne nachzudenken, also dachte ich mir, das passe wie Arsch auf Eimer Faust aufs Auge und wir schauten ihn uns an und ich muss sagen, WOW!!!

Erwartet habe ich einen lustigen Film, bekommen habe ich einen Film der die richtigen Karmagesetze erklärt und das so unterschwellig, als das die normalen Zuschauer verstehen das es ein recht spiritueller Film ist, aber vielleicht nicht umbedingt begreifen wie sehr er es ist!

Also im Grunde geht es um den Literaturagent, der wie schon geschrieben, immerzu redet, keinem großartig zuhört und nicht nur egoistisch ist, sondern quasi alles für Geld tun würde, bis er an den falschen Menschen gerät, nämlich einen bekannten Guru, dessen Buch er gerne unter Vertrag bekommen möchte und natürlich lügt er ihm das Blaue vom Himmel, nur damit er die Unterschrift bekommt und weiß doch nicht, was er sich da antut.

Auch in diesem Film gildet wieder "Ist es am Ende nicht gut, war es noch nicht das Ende" und ja, ich mag derzeit so Filme, aber was ich viel wichtiger finde ist, dass erklärt wird wieviel man sich kaputt redet, dass Worte nie so weit zeigen was man fühlt, als wenn man Taten sprechen läßt und wie Karma wirklich funktioniert, denn machst du nur etwas gutes um davon zu profitieren, wird es nicht angerechnet, ebenso, wenn du etwas gutes tun willst und es böse endet, wird dir das nicht negativ angerechnet, es kommt darauf an, was dein wahrer Hintergedanke ist, aber das ist eher unterschwellig dabei, der Film ist sehr, sehr lustig und nicht wirklich vorhersehbar.

Eigentlich steht dran das er ab 0 ist, aber so einige Szenen, vorallem eine Schlafzimmerszene würde ich keinesfalls unter 12 Jahren anschauen, also lasst euch davon nicht täuschen!

So nun noch ein kleiner Trailer, damit ihr wirklich sehr, es handelt sich nicht um einen buddhistischen Propagandafilm!