Dienstag, 3. April 2012

Montag, 2. April 2012

Aufforderung zum Spuken

Meine Kinder liegen gerade im Bett und sind noch eine Runde am Lesen, da wische ich gerade vor der Türe vorbei und rufe rein: "Ich hab' euch beide lieb, vergisst das nie!"

Die Jüngste: "Nie? Auch nicht wenn ich eine Oma bin und alt und runzelig?"

Ich: "Nein auch dann nicht, sonst muss ich es dir hinter's Ohr schreiben!"

Die Jüngste: "Ok, aber nur, wenn du versprichst, zu jeeeeedem meiner Geburtstage zu kommen!

Ich: "Ja, ich komme zu jedem deiner Geburtstage, außer ich lebe nicht mehr oder bin im Krankenhaus."

Sie: "Wenn du nicht mehr lebst, bist du doch im Himmel, oder?"

Ich: "Ja dann bin ich im Himmel, aber dann komme ich eben runter zu jedem deiner Geburtstage, in Ordnung?"

Sie: "Ja, so machen wir das!"

Die Mittlere: "Hey, zu meinem aber auch!"

Seit ich meine große OP hatte, habe ich öfter an den Tod denken müssen und wie kurz unsere Zeit auf der Erde ist und dadurch sage ich meinen Kindern viel öfter das ich sie lieb habe und das sie das nie vergessen dürfen, denn schon morgen kann einem ein Satelit auf den Kopf fallen, oder ähnliches und wie sehr bereut man es dann, nicht nochmal etwas in der Richtung an seine Liebsten gesagt zu haben?

Das wird mir nicht passieren :) Daran arbeite ich *schmunzel*

Auch durch die schwer kranke Oma mussten sie sich mit dem Thema Tod schon befassen, sie wissen recht gut Bescheid. Bei einem anderen Gespräch, wir fuhren an einem Friedhof vorbei, wandte sich meine Jüngste an mich und erklärte, wie sie gerne einmal begraben werden möchte, lieber nicht verbrannt, obwohl sie die Würmer dann durchlöchern, aber so sei das nun einmal, wenn man gestorben ist, man spürt es ja eh nicht mehr, ist also nicht so schlimm... und ich erklärte dann, dass ich ja viel älter sei als sie und bestimmt vor ihr sterben müsste, also solle sie sich doch mal besser um mein Begräbnis kümmern und nicht um ihres!

Mir fällt dabei immer wieder auf, umso lockerer man als Elternteil mit heiklen Themen um geht, umso lockerer reden auch die Kinder selber darüber. Wenn sie merken würden, dass es ein schwieriges, peinliches, beängstigendes, was weiß ich denn Thema ist, würden sie nie so frei reden können, als wenn die Eltern zeigen, wie normal ein Thema ist. Das beziehe ich jetzt nicht nur auf Tod und Begräbnisse, sondern allgemein, auf alles.

Übrigens, ich würde gerne verbrannt werden, die Zombiephase brauche ich nicht haben...

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Schmackofatz für alle!


Das ist das aaaaaaallerliebste Lieblingsessen meiner Familie!
Man nehme Hühnerfleisch, oder Putenfleisch, aber mehr als sonst, denn es wird verputzt, als hätten sie seit Monaten fasten müssen! Dann schneide man es in Mund gerechte Stücke und gebe diese in eine Schüssel. Hinzu kommt etwas Pfeffer, Sojasoße, Öl (nicht viel) und viel Honig! Bei 500gr mind. 3 Eßlöffel.

Alles verrühren und ein wenig ziehen lassen.
Danach einfach knusprig anbraten, fertig! Dauert nicht lange und ist super lecker!
Wir essen gerne Reis dazu und weil die Kinder das chinesische Gemüse nicht mögen, bekommen sie Mais.

Die Zubereitung ist sehr schnell, sehr einfach und macht was her.

Kresse zu Ostern, schön und einfach


Ich kaufe mir gerne die kleinen Kresseboxen, weil sie schon fertig sind, wenn man sie braucht, aber meist ist darin zuviel, also dachte ich nach und kaufte mir Kressesamen in der Drogerie, kostet nicht viel.

Die erste Portion pflanze ich noch auf einem Unterteller, ein bisschen Küchenkrepp darauf, gut wässern und abwarten, dabei feucht halten, jedoch fand ich es weder hübsch, noch praktisch beim beschneiden.

Am Frühstückstisch letztes Wochenende, beim Eier essen, kam mir dann die Idee!!!!
Ich nahm Eierbecher (hübsche) und steckte etwas geknülltes Küchenkrepp hinein, schmiss ein paar Kressesamen darauf und machte alles nass.
Anfangs wuchsen sie wieder in alle Richtungen, aber das gibt sich und zack, schauen oben die Sprossen schön heraus und man kann sie wunderbar abschneiden.

Ein Eierbecher ist eine perfekte kleine Portion und es sieht nett aus!

Samstag, 31. März 2012

Katzenbericht

Mensch, da habe ich aber schon länger nichts mehr über die Stubentiger geschrieben, dabei gibt es sogar Neuigkeiten.

Luna und Boncuk haben sich ja immer die Wohnung aufgeteilt, der Kater also im vorderen Bereich bei den Erwachsenen und Luna im hinteren, bei den Kindern. Dazwischen liegt ein Flur, in dem beide gerne miteinander toben.

Luna schläft tagsüber und nachts gerne in einem Bett der Kinder, der Kater treibt sich den ganzen Tag bei mir herum.

In der Zwischenzeit verschob sich das alles etwas.
Luna begann gerne mal im Wohnzimmer zu schlafen, in ihrem Körbchen, Boncuk hingegen legte sich, wenn Luna in einem Kinderbett schlief dazu, jeder am anderen Bettende.

Sie wachsen richtig zusammen!
Beide schlafen nun tagsüber im Wohnzimmer, entweder auf dem Wohnzimmerschrank (Boncuk auf einem Kissen, Luna auf meiner Füllwattetüte) oder Luna in ihrem Körbchen und Boncuk auf mir, oder eben beide in einem Kinderbett.

Wenn ich morgens auf die Toilette pilgere, dann warten schon zwei Katzen auf mich und kommen mit. Wenn wir unterwegs waren und Heim kehren, stehen schon zwei Katzen an der Türe. Wenn man aus versehen eine Katze in der Küche einsperrte, steht die jeweils andere vor der Türe und miaut.

Besonders schön finde ich Luna´s Entwicklung. Sie war immer sehr schüchtern, schreckhaft und eine absolute Diva! Miauen ging nur im Flüsterton, also ganz leise und fiepsig. Boncuk miaut richtig laut, der brüllt gerade zu und Luna wird mit ihrer Piepsstimme immer lauter! Auch werden ihre Nerven stabiler, sie traut sich was, wird mutiger und flüchtet nicht mehr direkt.

Sie tuckern auch immer mehr gemeinsam herum, einfach schön mit anzusehen!

Schmusen klappt weiterhin nicht so dolle, das liegt allerdings nicht am nicht wollen, sondern an Boncuk´s Verständnis. Beispiel:

Boncuk liegt auf mir und döst ein wenig, Luna kommt dazu, schnuffelt an Boncuk, legt sich hin, ein wenig an seinen Rücken gelehnt und was macht Boncuk?

Er stürzt sich auf sie und will sich raufen und spielen!

Irgendwie schmust er super gerne, quasi permanent mit Menschen, aber andere Katzen sind "nur" Spielkameraden, nicht zum schmusen da, sondern zum gemeinsam spielen, raufen, jagen, erkunden, erleben... oder auch helfen.

Aber Luna freut sich auch darüber :)
Sie ist nicht gleich verschreckt und meint Boncuk wollte sie umbringen, sondern hat begriffen das es Spaß ist und kämpft kräftig mit!
Und sie denkt schon so heimtückisch wie eine Frau! Sie faucht um zu zeigen das es zu heftig war und kaum lässt Boncuk dann von ihr ab, schmeißt sie sich hinterhältig auf ihn drauf! *lach

Ein Traumpaar die Beiden!!!

Donnerstag, 29. März 2012

Ostern = Konsumterror

Ostern steht vor der Türe und in meiner Kindheit hieß das, gutes Essen, Süßigkeiten und mancher Jahre Besuch von weit, weit weg!

Heute heißt es 2. Weihnachtsfest, oder wie?

Als ich klein war, gab es zu Weihnachten tolle, große Geschenke und zum Geburtstag, ansonsten gab es Taschengeld,mal 5Mark von der Omma oder ein Verdienst wegen außergewöhnlichen Mut/Schmerz/sonstiges.

Ostern fand ich schon klasse, weil meine Mama immer super kochte! Wo sie für ein alltägliches Mittagessen ihre 2h in der Küche verbrachte, stand sie Ostern quasi den gesamten Tag darin herum und kochte, aber das Ergebnis war beachtlich, ich denke ein Sternekoch hätte teilweise noch von ihr lernen können und dieses Essen war das Highlight von Ostern!

Geschenke gab es in Nestform,also ein Osternest mit Schokohasen und anderen Kleinigkeiten, mehr nicht! Ist ja kein Weihnachten! Ein einmal bekam ich einen Osterhasen dazu, aus struppiger Lammwolle, aber das war eine riesige Ausnahme und kam sonst nicht vor. Das Besondere an Ostern war das gute Essen, die gemeinsame Zeit und nicht in die Schule zu müssen und das genügte auch, damit waren alle wunschlos glücklich!

Heute ist es wirklich ein 2. Weihnachten, man erwartet allerhand Geschenke und so weiter, aber warum?!?

Klar, wenn Verwandte von weit, weit weg kommen, bringen die mal Geschenke mit, aber das machen die meisten auch außerhalb von Ostern, aber sonst?

Montag waren mein Mann und ich gemeinsam Eis essen und danach noch Kleinigkeiten besorgen, dabei tuckerten wir in einen Schreibwarenhandel und nebenbei kaufte ich sowohl die silbernen und goldfarbenen Buntstifte, als auch eine Stricklisel für jedes Kind mit acht Haken. Das bekamen sie einfach mal so, zwischen durch. Gibt es auch nicht täglich oder regelmäßig, aber manchmal eben. Dafür brauchen wir kein Osterfest.

Zu Ostern gibt es bei uns (wir sind eh nicht christlich...glauben nicht an Gott) ein Pastafest (alle Kinder bei uns sind Nudelfanatiker!!!) mit selbst gemachten Nudeln und jeder darf sein Osternest suchen, das ein paar Eier, einen Schokoosterhasen und anderes Süßes beinhalten wird, nicht mehr und nicht weniger und die Zeit, die wir mit der Nudelmaschine und dem Nudelteig verbringen werden, also miteinander, die wird auch etwas Besonderes sein, wer braucht da denn noch plärrende Kinder die nach immer mehr und mehr Geschenken schreien, obwohl sie mit denen von Weihnachten schon nicht mehr spielen?

Aber wenn die ganzen Firmenchef´s immer mehr Umsatz machen wollen, immer mehr verdienen wollen, dann muss das ja auch irgend woher kommen, also wird bald groß Pfingsten mit Geschenken gefeiert und dann wirds noch einen neuen Tag des großen Umsatzes geben, der groß mit vielen Geschenken gefeiert werden muss und später noch *grübl* Allerheiligen und so weiter, dabei werden die Kirchen immer leerer, ebenso wie die Geldbeutel der Bürger, was wollen die obersten, der Oberen auch mehr? Ah ja, mein bestes wollen sie, mein Geld, wenigstens das wird immer so bleiben, in dem Sinne, fröhliche Eiersuche!!!

P.S. mein PC ist noch nicht fertig, also schrieb ich das wieder auf dem briefmarkenformatigem Netbook, über Fehler bitte nicht wundern oder staunen, sondern einfach bunt bemalen und in die Osternester verteilen! Ist kostengünstiger *zwinker