Sonntag, 8. Juli 2012

UfO´ s im Juli

Schon lange habe ich meine UfO´ s nicht mehr gezeigt, obwohl ich einige Socken fertig bekam, aber heute geht es um unfertige Onjekte, derzeit "nur" vier Stück :D


 Dauerbrenner bei mir, meine Blattmusterjacke, bei der ich bisher einmal 1/4 fertig hatte, alles aufribbeln musste um neu zu beginnen, weil mir bei den Blättern ein Fehler unterlaufen war. Aber von dem 1/4 das ich aufribbeln musste, habe ich nun in etwa 1/2 fertig :)





 Auch permanent dabei ist der Himmelsschal, der eigentlich über ein Jahr gestrickt werden sollte, jedoch mache ich ein Jahr voll und schaue dann, ob ich weiter mache, bis die Wolle nicht mehr hergestellt wird :D





Neu begonnen, aus einem Opal-heft, ein Hundertwasserpulli, jedoch finde ich bei Pulli´ s die Hundertwasser-Wolle zu heftig gemustert, deshalb wählte ich die Kunterbunt und noch eine neutrale antrazithfarbene Wolle, die ich im Wechsel verstricke.





Und  auch leider schon zu lange in meinem Strickkörbchen unterwegs, mein erstes Lace-Tuch aus einem Fuchsienbeet heraus gestrickt, aber Spaß macht es!


Wie man sieht, derzeit keine Socken auf den Nadeln, ich wollte ja erst wieder mal was größere schaffen :D


Freitag, 6. Juli 2012

Pfannenkuchenkonfetti



Zu Kindergeburtstagen, Party´ s oder einfach mal so, immer ein Hit!

Man rühre einen normalen Pfannenkuchenteig an, ich vermute da hat jeder so seine Vorlieben, bei mir zum Beispiel kommt immer echte Vanille hinein.

Dann teile man den Teig ab, in so viele Schüsseln, wie man Farben hat.
Ich nahm einfache Lebensmittelfarben, die es in der Backwarenabteilung gibt, aber man kann bestimmt auch selber Farben herstellen oder mal im Reformhaus nach sehen.

Einfacher ist es, wenn man mit den hellen, neutralen Farben beginnt, also in meinem Fall nahm ich den puren Teig, ohne Farbe und füllte ihn in eine kleine Spritzflasche. Man kann zur Not auch einen Gefrierbeutel nehmen und eine Ecke abschneiden.

Die Pfanne sollte gut vorgeheizt sein, eher was mehr, als weniger und das Öl bringe ich mit einem Silikonpinsel auf, damit man nicht so viel Öl braucht.

Dann einfach kleine Teigtropfen in die Pfanne kleckern und ein wenig warten.
Da die Tropfen recht dünn sind und klein, garen sie wirklich rasch durch und man muss sie nicht wenden, weil die andere Seite direkt mit gart.

Einfach aus der Pfanne schütteln, auf ein Stück Küchenpapier, welches noch etwas Fett abfangen soll, abkühlen lassen und später zusammen mixen.

Meine Farbreihenfolge war: natur, gelb, rot, blau.
 

Man kann sie pur mampfen, oder mit Zimt+Zucker bestreuen, mit Zuckerstreusel, oder Rosinen und gemahlenen Nüssen, in Schoko- oder Vanillesoße ertränken, zu einer Portion Eis dazu geben, im Obstsalat platzieren oder wie Chips nebenher naschen :)

Guten Appetit!

Der Wurm drin

Bei uns ist schon seit einiger Zeit der Wurm drin, leider, anders kann ich es mir nämlich nicht erklären, dass seit drei Wochen immer eines der Kinder krank ist.

Zuerst gab es Scharlach, eine Woche blieben alle Betroffenen daheim, Dann waren wir doch tatsächlich ein wenig gesund, aber prompt gab es bei der Jüngsten eine dicke Erlältung, sie konnte kaum sprechen, also wieder daheim geblieben.

Etwa vor drei Tagen begann es, dass meine Mittlere einmal gebrochen hat, dann sich weiter mit Bauchweh herum plagte, einen Tag später ging es zum Arzt, der untersuchte sie, machte was mit ihr (Intimsphäre ist mir wichtig, darum keine genaue Beschreibung) und es ging ihr besser, nicht gut, aber besser. Heute Nacht erbrach sie sich wieder und bekam auch noch einen dicken Ausschlag, also 3:40 ab in die Kinderklinik. Der Ausschlag sei eine Allergie, also bekam sie etwas dagegen, jedoch das Bauchweh und Erbrechen weiß man weiterhin nicht woher es kommt.

Gestern habe ich Stunden am Herd verbracht und Pfannenkuchenkonfetti gebraten (Bilder gibt es nacher!) um nun mit kiloweise Pfannenkuchenkonfetti daheim zu sitzen, statt es beim Wir-starten-in-die-Ferien-Frühstück mit gebracht zu haben...

Ich bin frustriert, sowas ist kein guter Start in die Ferien *seufzel*

Mittwoch, 4. Juli 2012

Dienstag, 3. Juli 2012

Little Bee (Hörbuchvorstellung)



Immer sah ich dieses Buch in Buchhandlungen und immer wieder sprang es mir ins Auge, bis ich beim Stöbern in der Bibliothek das Hörbuch griff und es in Angriff nahm.

Vorab, man sollte dafür gerade seelisch stabil sein, weil es ein recht trauriges Werk ist. Nachdem ich es zu Ende gehört hatte, bekam ich die Tränen kaum weg geblinzelt für längere Zeit.

Nein es ist keine echte Geschichte, aber ja, sie liest/hört sich, als wäre sie es, denn zwar gibt es Little Bee nicht real, aber an ihrer Stelle gibt es hunderte, oder tausende Menschen, denen es so, oder sehr ähnlich erging.

Little Bee heißt eigentlich Udo, wie das Wort für Frieden und genau das ist es, was sie am nötigsten hätte und doch nie für lange Zeit hat, denn sie muss immer flüchten, trotz ihres zarten Alters von anfangs 14 Jahren. Ihr Dorf wird zerstört, die Menschen ermordet, wegen dem schwarzen Gold und kein Zeuge darf überleben, da sich kein Wort darüber verbreiten darf, jedoch entkommt Little Bee und ihre Schwester, leider nicht sehr lange.

An einem Strand treffen sie auf ein weißes Ehepaar und prompt entsteht eine schrecklicke Situation. Ein weißes Ehepaar das helfen möchte, zwei junge Mädchen die eigentlich nicht leben dürfen, ein Soldat, der zu schlichten versucht und mehrere Mörder, die ihre Opfer vor der Nase haben. Wer kommt da lebend heraus und wie?
Ich möchte nicht zuviel verraten, aber Gewinner kann es dabei keine geben, das sollte allen klar sein.

Das Buch ist wunderbar geschrieben, sehr philosophisch und regt zum denken, fühlen und betrachten an. Man erlebt die Gefühle richtig mit, man lacht mit, weint mit und leidet mit.

Ich würde dieses Buch vielen empfehlen, auch wenn es keine leichte Kost ist, aber man weiß danach wieder etwas mehr, wie wertvoll unser Leben ist und wie gut wir es eigentlich haben und man denkt auch etwas mehr darüber nach, zu welchem Preis wir gewisse Rohstoffe haben.

Fazit: Wenn man gerade eine gute Lebensphase hat, umbedingt lesen, ansonsten erstmal Abstand nehmen, weil es einem leicht zu sehr zu Herzen geht.

Montag, 2. Juli 2012

Hach mach

Wir hatten ein soooo schönes Wochenende!

Die Kinder waren bei der Oma und mit ihr im Zoo und wir waren einkaufsbummeln, schön Sushi essen und abends einen Cocktail trinken.

Bisher hatte ich ja nur die selbst gemixten von meinem Bruder gekannt, weil ich die in der Jugend schlürfte und später eigentlich so gut wie nie Alkohol getrunken habe, außer mal ein wenig Sekt, oder Wein, aber wir saßen schön in Köln an den Ringen, schauten den Prollautos zu, wie sie herum cruisten und mehrfach fuhr sowohl ein amerikanischer gelber Bus vorbei, der umgebaut wurde und ein Partybus war, samt Pole-Stange zum tanzen, als auch eine Strec-Limo in Babyrosa :D

Es gab so viele verschiedene Cocktails, dass ich mich nicht entscheiden konnte, also wählte mein Mann aus und meinte, ein Strawberry Magarita würde zu mir passen, das ist mit ein wenig Tequila, Erdbeersirup und Erdbeerpüree und hab´ vergessen was noch, jedenfalls waren wir danach ein wenig angeduselt, obwohl wir wirklich langsam getrunken haben, glaube so 1,5h?
Danach haben wir noch einen dicken Burger bei BK gefuttert *kicher* und fuhren Heim.  War aber auch schon spät. Aber schön war es, einfach schön!

Die Kinder hatten dann Sonntag auch viel zu erzählen und hach, herrlich! So könnte es ruhig öfter sein :D

Super Nova (Buchvorstellung)



Super Nova ist eine Mischung aus der Biss-Reihe, Sofies Welt und E.T.

Sowohl Frauen, als auch Männer zwischen 14 und 40 Jahren haben garantiert Spaß am Lesen und finden darin etwas für sich. Zwar ist das Tempo der Geschichte zügig, jedoch ist es so spannend, dass man eh immer schneller lesen möchte :)

Es geht darin um eine junge Dame, die mehrere schlimme Jahre hinter sich hat und immer wieder mit Blutergüssen morgens erwacht, ohne zu wissen was nachts geschehen ist. Im weiteren Verlauf lernt sie ihre große Liebe kennen, die nicht von dieser Welt ist und viele Hindernisse mit sich bringt. Die ganze Welt, nein das ganze Universum scheint sich gegen sie zu stellen und schlimmer noch, er will eigentlich nicht einmal etwas von ihr... aber das Blatt wendet sich... mehrfach sogar und es gibt so viele Hakenschläge in der Geschichte, dass man nie genau weiß, wie es weiter geht.

Ich habe es verschlungen, gerne sogar und fand einige philosophische Passagen gerade für jüngere Menschen schön eingebettet, so dass sie an kommen und weiter gedacht werden.

Spannend bis zum Schluss und sehnlich warte ich nun auf den zweiten Teil.

P.S. der Titel kommt einem längere Zeit nicht sooo passend vor, aber im hinteren Drittel des Buches denkt man dann: "Wow! Genial ausgesucht!"

Fazit: Absolut lesenswert!