Montag, 12. April 2021

Mein Kreativplatz!

 


Das ist mein Arbeitstisch!

Da hängt zum Beispiel die VW Bulli Tasche, von meiner Leseratte und in einer Keramikkanne mit Sternen sind meine Holzstifte und dann habe ich zwei groß, einen kleinen Aquarellkasten und Aquarellstifte und natürlich mein Abtropftopf für die Pinsel, eine Magnetwand, Pinsel, Krimskrams, Meerschweinchenfedermäppchen, Noch mehr Schlampermäppchen mit Stabilos und Filzstiften und dünnen Finelinern, ich meine so echt dünne und eine Küchenrolle und Kleingeschrubbelkram und Abklebeband und hmm den Rest!

Drunter auf Rollen Holzkisten, in denen Bücher, Papier und anderes Gedöns steckt, drüber ein Geschenk meiner Tochter. 

Ich liebe es!

Immer wenn ich vorbei gehe, oder mich dran setzen kann, hüpft mein kleines Herz vor Freude!



Sonntag, 11. April 2021

Wer ist Edward Moon

 



Ich gehe ja kaum noch raus, außer in die Natur, oder was herum fahren mit dem Auto, wenn es sein muß Lebensmittel einkaufen und einmal war ich nun kurz im Thalia!

Der Thalia in Bonn ist wundervoll! Ich hatte schonmal darüber geschrieben und wiederhole mich nicht, keine Sorge :)


Als wir also kurz drin waren, entdeckte ich zwei Bücher. Eines  wurde von Netflix verfilmt, ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es lesen oder schauen möchte, und das andere hat mir Leseratte zum Kennenlern-Tag geschenkt, in einer sehr niedlichen VW Bulli Tasche und dazu noch ein Etui, was stolz auf meinem Arbeitstisch steht.


So, nun aber zum Buch.

Joe ist erst neun Jahre alt, als ein Anruf seine ganze kleine Welt durcheinander wirbelt.

Sein Bruder Ed ist dran, der mit seiner Schwester oder Mutter reden möchte, in der Reihenfolge, aber Joe ist alleine und weiß gar nicht was er machen soll, weil Ed sich so seltsam anhört und es ist ein glücklicher Zufall, dass in dem Moment doch ihre Mutter heim kommt.

Der Einstieg ins Buch ist hart, ein kalter Sprung ins Wasser, denn wir wissen nichts und erfahren nach und nach alles, aber auf sehr interessante Weise. Wir sind mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit, die nicht unbedingt chronologisch ist und dennoch hat man immer einen guten Überblick und verirrt sich nicht.

Edward Moon wurde beschuldigt jemanden umgebracht zu haben und sitzt in Haft.

Wow!

Das war für den kleinen Joe ein Schock, jedoch auch nach wie vor für den großen, denn die Gegenwart ist zehn Jahre später und Ed soll hingerichtet werden. Nicht mehr wie früher, auf einem Stuhl, sondern mit der Giftspritze.

Im Verlaufe des Buchs erfahren wir, wie es dazu kommen konnte, haben Zweifel, ob Ed es war, oder wie er beteuert, unschuldig ist, erfahren, warum Ed erst nach seiner Schwester fragte und wie Joe sich auf eine Reise macht, die mehr ist, als nur ein Ortswechsel.

Die Familie Moon ist arm, was man schon auf den ersten Seiten mitbekommt und da sie in Amerika leben, weiß man in etwa auch, was für ein Rattenschwanz das bedeuten kann.

Die Autorin schaute in der Schule den Film "fourteen days in may", bei dem es sich um eine Doku handelt, in der ein verurteilter Mörder bei seinen letzten zwei Wochen begleitet wird. Den Film fand ich leider nirgendwo auf Deutsch, jedoch gibt es ihn gratis auf YouTube.

In beidem, diesen Buch und der Doku, wird der Rechtsstaat, die Todesstrafe und die Polizei sehr kritisch beleuchtet, was einem zu denken gibt.

Auch wird offen die Frage gestellt, ob ein Mörder (ob schuldig oder nicht), wirklich getötet werden sollte.

Das muss jeder für sich selber beantworten.

Ein Kapitel gab mir allerdings sehr zu denken und machte mich unendlich traurig.



Wow, oder?

Das Buch selber ist in dieser Reimform geschrieben. Zwar reimt sich nichts, allerdings ist die Betonung somit festgelegt und man liest es etwas anders.

Es lässt damit nicht nur viel Platz auf der Seite, sondern auch im Kopf.

Man denkt viel nach, legt es öfter weg und nimmt es an manchen Stellen ungerne wieder in die Hand, dennoch ist es so wichtig und beeindruckend und spiegelt viele Leben wieder, die so ähnlich existieren und durch die sehr viele Menschen leiden mussten und müssen.

Absolut Lesenswert!

Eins störte mich allerdings.

Das Cover vom Buch.

Der Stacheldraht, der irgendwie nicht so recht ins Bild passt, daher hatte ich die Postkarte gemalt.

Die Giftspritzen, mit denen er umgebracht werden soll, so angebracht wie Gitterstäbe...



Sonntag, 4. April 2021

Frohe Ostern!

 



Bei Pinterest hatte ich nach schönen Vorlagen gesucht für Postkarten und um die kleinen Osterüberraschungen, die ich im Haus an die Kinder verteilt, zu beschriften.

Zwei Bilder fand ich besonders niedlich:




 

Auf die Möhren kamen die jeweiligen Namen 🤗





Wobei ich eines besonders hübsch und gelungen finde, von den oben gezeigten 💗


Das war gar nicht so schwer und mal sehen, was ich als nächstes mache!





Freitag, 2. April 2021

Die Mitternachtsbibliothek

 


Ich hatte auch schon mal die Idee, wie wohl jeder der ein paar Jahre gelebt hat, was wohl gewesen wäre, wenn ich mich an der ein oder anderen Kreuzung anders entschieden hätte.

Das Buch „die Mitternachtsbibliothek“ greift genau dieses Thema auf!

Statt zu sterben, landet Nora in einer Bibliothek, in der es dauerhaft 0 Uhr ist und in der alle Bücher, die dort herum schwirren, ihr Leben beinhaltet, mit mal kleinen, mal gigantischen Abweichungen.

Sie hatte sich für den Tod entschieden, war lebensmüde und anfangs enttäuscht, dass sie statt einfach tot zu sein, nun weiter leben „muss“.

Ich möchte nicht zu viel verraten, dass es kein Krimi ist und manches arg vorhersehbar. 

Die Sprache ist schön und ausgewogen, hat ein paar Highlights, ist aber nicht sehr anspruchsvoll.

In Nachhinein denke ich mir, man hätte mehr rausholen können, dennoch bin ich nicht unzufrieden und habe die Story wirklich gemocht.

Wer Tiefsinniges sucht, oder Spannung möchte, sollte etwas anderes lesen. Der Roman ist herzlich und man verzeiht nicht nur Noras Fehler, sondern überdenkt vermutlich auch eigene Entscheidungen, die einem falsch vorgekommen sind, aber durch die Augen eines Anderen plötzlich menschlich erscheinen, so dass man im Idealfall mit sich seiner milder umgeht und an ein paar Stellen mit sich Frieden schließen kann.

Eine gute Lektüre, dir zwar zum Denken inspiriert, jedoch nicht zu anspruchsvoll ist.

Vermutlich werde ich es nochmal anhören 😊




Donnerstag, 1. April 2021

Kennenlern-Tag

 Zum 3. Kennenlern-Tag bekam meine geliebte Leseratte zu seinem Geschenk, noch eine Karte!



Mit einem Gedicht auf der Rückseite, das nur für ihn bestimmt ist ❤️

Montag, 29. März 2021

Supermarkt online geshoppt...

 ... und real abgeholt!

Ich hatte letzte Woche bei einem Supermarkt auf der Webseite alles in einen virtuellen Warenkorb gepackt, was ich real kaufen musste und es zu einem bestimmten Termin abgeholt.

Erhofft hatte ich mir, dass man weniger Kontakt zu Menschen hat, schnell wieder raus ist und trotzdem einen frischen und bequemen Einkauf hat.

Praktisch finde ich auch, dass man so wirklich nur einkauft, was man wirklich wollte und nicht wie üblich, wenn man durch den Laden stromert, hier und da noch was entdeckt und dazu packt.

Also nochmal von vorne.

Man geht auf die Webseite, sucht den Markt in der Nähe, den man möchte und schon geht es los!

Man kann schnell die Angebote finden, was toll ist und man bestellt Obst und Gemüse wie z.B. Bananen in Stück an, mit einer geschätzten Gramm Menge, so dass man in etwa weiß, was man geliefert bekommt.

Schön bequem vom Sofa aus, in Ruhe, nebenher einen Tee trinken und etwas fernsehen. Herrlich! Kein Streß, keine Menschen die einem ins Genick husten, keine Einkaufswagen die einem in die Hacke fahren.

Danach sucht man sich einen Termin aus, wann man es abholen möchte, oder man lässt es sich heim liefern.

Ich hatte ich mich für eine Abholung entschieden.

Im Laden muss man einfach zu einem Angestellten gehen, etwas warten und der Wagen wird einem zur Kasse gebracht, mit einem kleinen Gerät, auf dem der Einkauf eingescannt wurde, dies wird mit der Kasse gescannt, bezahlen, fertig! Total schnell!

Klingt fantastisch, oder?

War es auch... fast... naja hmm also nun mal zur Problematik.

Man sucht sich die Sachen nicht selber aus und ich denke, jeder hat so seine Angewohnheiten, wie er was aussucht.

Obst und Gemüse soll frisch sein und allgemein das Verfallsdatum möglichst lange ausreichen usw.

Toll war noch, dass die Tiefkühlsachen direkt erst bei der Abholung in den Wagen kamen, so dass die Kühlkette nicht unterbrochen wurde.

Doof war, dass ich bei den Dosen nicht auf das Gewicht geachtet hatte und kleine erwischt hatte, für den Preis von großen :(

Noch doofer war, dass die Brötchen nur eine Woche noch haltbar waren, so Aufbackbrötchen, die sonst gerne vier Wochen oder länger hin sind. Schade, dadurch bekam man das Gefühl, man hatte bekommen, was man sonst nicht gekauft hätte.

Das Obst und Gemüse war tatsächlich ok. Ich hatte unter anderem Trauben bestellt, die gab es zu einem sehr tiefen Preis und ich hatte sie ein paar Tage vorher schon in einem anderen Supermarkt der selben Marke gekauft und dort sahen sie auch nur ok aus, daher ja der Preis, also möchte ich das nicht bemängeln.

Wir hatten frische Brötchen bestellt, die frischer waren, als wenn ich selber in den Laden gehe, so dass ich annehme, sie wurden wirklich nicht vom Morgen genommen, sondern zeitnah gebacken. Super!

Mein Fazit, ich würde es ggf. wieder machen und bin froh, dass ich es mal getestet habe. Das mit dem Verfallsdatum ist schade, da hätte ich mir ein anderes Verhalten gewünscht, allerdings weiß ich ja auch nicht, ob der Einpacker einfach die vorderste Packung genommen hatte und nicht darauf achtete und ich schaue eben drauf und greife mir lieber eine weiter hinten liegende.

Bei den Dosen muss man penibel auf die Grammangabe achten, sonst hat man plötzlich Puppenhausdosen!

Ach und nicht alles ist kaufbar gewesen, glaube ich, oder es lag am Laden, dass der nicht alles hatte, ich weiß nicht genau, genau es nicht mein Stamm-Supermarkt war, sondern ein anderer, mir unbekannter.

Die Gebühr (bei der ersten Bestellung fällt sie weg) von zwei Euro finde ich vollkommen in Ordnung, da das ja auch keine Unsumme ist und man sich Zeit spart und vor allem Kontakte erspart, also sich einer eventuellen Ansteckung entziehen kann.

Vielleicht sollte man den Einkauf auf dem Parkplatz nochmal durchsehen, so kann man etwas, was doch nicht nach der eigenen Vorstellung ist, korrigieren und zufrieden den Einkauf ins gelobte Heim bringen, mit dem Wissen, dass alles perfekt ist!

Eine tolle Option, die ich mir sicher nochmal gönnen werde :)





Sonntag, 28. März 2021

Zeichnen lernen in 5 Wochen

 



Ich habe viele tolle Zeichnen-lernen-Bücher und immer war mein Problem, dass es quasi mittendrin beginnt. Der Anfang ist immer identisch, erst eine Art Warenkunde, was man so braucht, was gut ist, was unnötig usw, aber dann startet man mit kleinen Erklärungen und "Malen sie mal ihren Fuß!" oder ähnliches.

Danach geht es recht kleinschrittig weiter und meine Ungeduld schreit in mir und ich muss mich überwinden, um weiter zu machen.

Umso mehr freute ich mich über "Zeichnen lernen in 5 Wochen",  denn das ist ja schon ein überschaubarer Zeitrahmen!

Nun gut, meine erste Woche ist rum und ich bin begeistert!

In der ersten Woche (bei mir war es mehr als eine Woche, weil ich nicht jeden Tag etwas gemacht hatte) lernt man die Motorik.

Keines meiner Zeichenbücher hatte ein Warm-up und keines begann damit, dass man erst einmal einfache Dinge kritzeln muss, damit man überhaupt die Motorik erlernen kann, dabei ist das doch nur logisch!

Wenn wir Buchstaben lernten, dann habe ich auch nicht mit ganzen Wörtern angefangen, sondern mit geraden Strichen, Wellen und Kringeln.

Also, die erste Woche habe ich durch, jippie! Ich bin noch dabei!



So sahen meine Anfänge aus und es fühlte sich ehrlich gesagt nicht schön an :(



Dann entdeckte ich für mich, das Farben toll sind, gute Laune machen und helfen Spaß zu haben.

Besser wurden auch meine geraden Linien und Schraffuren, selbst die Kreise konnte ich (jedenfalls ohne die Punkte drum herum, sondern von freier Hand) zunehmend symmetrisch machen!



Das ist von heute und ich bin sehr zufrieden damit.

Beim Warm-up kann man immer andere Stifte verwenden, so dass man zeitgleich nicht nur die Motorik übt, sondern auch lernen kann, wie man mit welchen Stiften umgehen muss/kann.



Den Sinn der Wasserball-Übung habe ich nicht ganz verstanden, jedenfalls warum man manche so zeichnen soll, denn immer hat eine Übung auch einen späteren Sinn zu erfüllen und den habe ich nicht ganz begriffen, leider. Trotzdem habe ich sie fleißig geübt und nebenher hmm naja, ich war auf Pinterest und da war dieser Süße Wombat/Koala Kumpel, den musste ich mal ausprobieren!


Meine Achillessehne sind Zen Mandalas. Ich hasse es auszumalen, ich hasse es auch wirklich dieses Kleingeschrebbel zu zeichnen und hatte da meine arge Mühe mit der Motivation. Ok, ich muss es noch fertig machen, aber ich hätte heute sonst wirklich gerne irgendwas zertrümmert, an die Wand geschmissen oder zerrissen, also hörte ich auf und freue mich nun auf die 2. Woche!

Jippie, es wird schwieriger und macht dadurch mehr Spaß und wird bestimmt gaaaaaanz toll werden!


(Der Link zum Buch ist einfach nur ein Link, ich verdiene nichts daran)